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Die skandinavische Litteratur und ihre Tendenzen : nebst anderen Essays
Entstehung
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Frühlings übermütigem Glück. Sölver glaubtzu träumen. Der Waldboden wogt unterihm; er sieht das Grüne ringsum wachsen;die Blätter an den Bäumen öffnen sich überihm, und alle knospenden Gedanken schlagenin Blüten aus. Und unwillkürlich fängt Sölverzu singen an:Läute, Glöckchen, weisses,im Wald den Maien ein" ... er wiegt seineHand in der Luft, und es wiegt sich ihm eineHand entgegen wie eine Blume, die derWind der Blume zuneigt. Es überfüesst ihnvon der Berührung wie Geisterhauch: istdas ein irdisch Wesen ? Doch diese er-rötende Wange ist Fleisch und Blut, undsehnsuchtszitternd beugt sein ketzerischLippenpaar sich dieser Wange zu. Dochkaum hat der Kuss sie leise gestreift, soist's, als zöge eine Wolke über die Sonne,und ein klatschender Schlag saust auf SölversGesicht herab. Rasend über die Schmach,wirft sich der Junker zu Boden; seineHände wühlen und raufen die Blätter aus,und er ruft:Hinweg mit dir! Dieser Waldist mein!" . . . Und nun rudert sie, in derer schon längst die Tochter Sten Basses er-raten, des Ritters von Egenäs drüben, aufdie herrenlose Insel zu. Im Nu sitzt Sölverauch in einem Kahn und schon biegt er indie Bucht, wo das fremde Boot vertautliegt. Er will ans Ufer springen und weicht

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