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Die skandinavische Litteratur und ihre Tendenzen : nebst anderen Essays
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ihren säuerlichen Wohlgeruch dem Sterben-den zu.Nun ist er todt", flüsterte dieLanzenwache des Schilfs und gab die Paroleweiter, und der See hielt seinen Atem anund lauschte dem Worte. Doch die rast-lose Spinne spann ruhig ihre Fäden um dasnutzlose Schwert. Und der Mund der Erdeass die Leiche auf wie eine' abgefalleneFrucht. Welke Blätter deckten die weissenKnochen zu, und niemand suchte den Toten.Rechts vom See steht nun eine Ritter-burg und links eine andere. Einstens siehtJunker Sölver Falk einen Kahn nach derherrenlosen Insel steuern, die sein Fuss nochnie betreten. Wer wohl in dem Schiffleinsass ? Über dem Achtersteven flattert licht-roter Flor. Blitzschnell fällt ihm eine Be-gegnung ein. Er liegt in einer grünen Wild-nis von riesengrossen Konvallarien und aufgraziös gebogenen Stielenläuten tausendweisse Blumenglocken ihren klingenden Duftüber sein Haupt hin." Plötzlich ist ihm, alsüberflösse ihn warmes Licht, und vor ihmsteht ein Mädchen. Blassroter Flor umhülltden schlanken Leib, dessen perlenweisserGlanz den dünnen Stoff durchleuchtet. Denzarten Kopf umgiebt's wie eine Glorie vonlichtem Sonnengespinnst, dessen flimmerndeFäden in der Maienluft zittern. Die Wangenerröten, die blauen Augen strahlen in des