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Die skandinavische Litteratur und ihre Tendenzen : nebst anderen Essays
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ihnen bog er ab. Allein, obwohl er nunihnen den Rücken zukehrte, so hielt er dochden Kopf gewendet und starrte sie an. Daerwachte Frau Ulrikke, als habe man siekörperlich berührt. Ihr Blick begegnete demBlick des fremden Mannes; ihre Augenwerden gross und sie beginnt laut zuschreien . . . Doch des Fremden Blick hängtstarr an Frau Ulrikken, bis sich seine Ge-stalt in der Dämmerung verlor.Das warmein Sohn!" flüstert Frau Ulrikke . . . Aasewar dick und stumpf und faul; allein dieseScene weckte ihre Seele. Sie holte mit Vor-sicht Frau Ulrikken aus, sie holte sachte dieBauern aus. Es streifte wirklich ein fremderMann durch die Gegend. Bald kam er, baldverschwand er. Wer er sei, wo er wohne,wie er lebe, wusste niemand. Er schien wieeiner, der nicht mehr in dies Dasein ge-hörte, jenseits von allen Freuden und Leidenlebte. Und es ging das Gerücht, er seizum erstenmale an jenem Tage aufgetaucht,an dem Herr Nils Hall verschwunden war . . .Von da an ging Frau Ulrikke nicht mehraus. Und abends und bei Nacht durfte sieAase nicht verlassen. Oft fuhr sie im Lehn-stuhl auf:Wer ist da?" oder sie rief:Siehst du nichts?" . . . Ihr Verhältnis zuAase wurde stets vertraulicher. Eine Ko-mödiantentruppe lagerte in der Gegend; da