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Nun kommt im Buch ein Intermezzo, dasgrossartig wirkt in den einfachen, starkenWorten, in denen Krag erzählt. In der Näheder Azoren kreuzen sich zwei Schiffe, tauschenWasser und Warnungen aus. Die einennehmen das Wasser — die anderen lachender Warner : weitaus ringsum blauer Himmel.Doch einer lachte gar nicht: der am Steuer-ruder steht und mit seinem jüngeren Ge-fährten spricht. Und noch ein anderer nicht,der tief in die Natur hineingeschaut, so dassihm Menschen und Dinge wie durchsichtiggeworden. Durch die Windstille fühlt erdas Schreckliche nahen, das seines SchicksalsErfüllung bringt. Und der Sturm brichtlos . . . Der Sturm hat sich ausgerast unddie erschöpfte Mannschaft liegt im Schlaf:da ruft sie eine laute Stimme: „Wacht auf,wacht auf! das Schiff ist leck! In einerStunde sinken wir! An die Pumpen!" DasWasser steigt und steigt. Besinnungslosrennen alle durcheinander. Da übernimmteiner den Befehl, der kein Seemann ist, dochdessen Seele ruhig, weil sie selbst wohl,schon furchtbareren Schiffbruch gelitten.Man setzt, das Rettungsboot aus: es fasstnicht alle. Mika legt seinen verwundetenGefährten hinein. Er flüstert ihm ins Ohr.Jonas lauscht begierig; dann verliert er