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Die skandinavische Litteratur und ihre Tendenzen : nebst anderen Essays
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und Menschen. Aber immerfort kann mannicht Feste halten; wenn die einsame Nachtkam und Sturm und Regen, da war es stets,als nahte etwas im tiefen Dunkel. Daswuchs mit den Jahren, und ebenso wuchsdie geile Lebenslust in Frau Ulrikken. Siekonnte Abscheu einflössen und Angst unddennoch Jünglinge verhexen '. . . Hie undda kam von fernen Inseln und öden Ge-staden ein Brief des Mika Peter. Doch ein-mal kam ein Brief, der war von Jonas Groben.Und Nils' Hand bebte, als er ihn las:ZumÜberfluss wurde ich geboren und ich lebein Armut ... In der Stille hab' ich einWort vernommen; ich weiss es nicht deut-lich, doch es sagte, dass meine Mutter undein anderer den Tod meines Vaters ver-schuldet haben. Und diese beiden gabenmich einem Mann in die Hand, der meinUnglück wurde. Ich bin durchs Meer ge-fahren und durch viele Länder gekommen.Ich habe in Hass und Verzweiflung gelebt.Ich habe Krankheiten und Not gelitten.Doch Ihr, zu denen ich rufe, Ihr habet durchden Tod meines Vaters einen Stachel mirin die Seele gesenkt. Ich bitte Euch, dassIhr den Stachel fortnehmet, wenn Ihr könnt.Vieles tötet das unruhige Leben, und wasdieses nicht tötet, tötet der Stachel, denIhr mir gegeben . . ."