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aus einem einzigen Vorstellungskeim, derihm gleichsam angeboren war. In seinenfrühesten Gedichten, in seinen Notturnos,findet sich schon in nebelverschleiertem Um-riss das anthropomorphische Sehen der Land-schaft und die vegetative Auffassung derMenschenerscheinung; nichts ist ihm unbe-seelt und anorganisch, alles ihm nur eineVariante des gleichen Lebens, und diesesinstinktive Gefühl der Zusammengehörigkeit,des Verwachsenseins alles Irdischen, und desAusserirdischen mit, hat sich in ihm blossdurch Studium und Erfahrung vertieft underweitert. Sein ganzes Denken und Dichtenist ein Spüren nach den Zusammenhängender Naturerscheinung, die vorsichtige, wenn-gleich halb intuitive Ergänzung positiverForschungsresultate. Ihn interessierten vonAnfang an die dunklen Erscheinungen desSeelenlebens, die der Verstand der Ver-ständigen nicht zu erklären vermag, weilihre Wurzelfasern sich in den Tiefen desUnbewussten verlieren. Während man inder Welt draussen um Zeitprobleme strittund litt, schilderte Ola Hansson in den„Sensitiva amorosa" subtile Vorgänge imaffektiven Leben von Menschen, deren In-stinkt durch Überkultur bis ins Krankhafteverfeinert war; er skizzierte in „Parias"Handlungen ohne zureichenden Grund, er-