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viel und so lang es kann, — mit einerEnergie, einem Eifer, einer Unermüdlichkeit,die erstaunlich ist, — lebt in allen Verhält-nissen, unter allen Umständen. Das giebtdoch zu denken ; es muss im Leben etwasstecken; das Leben muss etwas wollen —und wäre es nichts als das Leben. Und dawir gegen dies Leben nun einmal nichts ver-mögen, so ergeben wir uns darein. Ergebenwir uns darein, und nicht bloss mit Resig-nation, sondern mit Frömmigkeit; folgenwir freudig seinen Winken und seinemWillen, glauben wir an einen geheimen Sinn,und es wird einen Sinn für uns bekommen.Wir mögen das dann Religion nennen oderMysticismus, und was in uns wirkt, Leben,Natur oder Gott, — genug, dass wir denGlauben haben. — So Arne Garborg. Esist die leise Stimme eines Genesenden, diewir hören, eines Genesenden, der auf seinenStab gestützt, noch müde und schüchtern,doch mit inniger Freude dem Leben undseinen Lockungen lauscht. Er will fürsErste noch nicht führen, sondern sich führenlassen. Nur dem Willen und den Winkendes Daseins gehorchen und die Wege gehen,die es ihm weist. Erst sich selber finden,und dann das Werk, das ihm zu leisten auf-getragen.