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werde, eine Quintessenz alles Seins, derKnotenpunkt von Vergangenheit und Zukunft,so wie sie auch eine Landschaft beseelenund dem Dauernden die flüchtige Stimmungdes Moments ablauschen; denn sie fühlendas Leben ebenso in der Landschaft alsetwas Persongewordenes, wie sie sich alsbewusst gewordene Landschaft empfinden.Man lese nur ein paar analysierende oderbeschreibende Seiten von Ola Hansson:was ist da noch innen, was aussen? wasMensch, was Welt? Oder eine Skizze vonPer Hallström mit dem ahnungsschwerenInhalt einer Sekunde, diesem Dunkel vorn,diesem Dunkel rückwärts, und das Dunkelvoll mystischem Leben, — alles voll Leben,auch die Leere, auch der Tod ; nur unsereSinne sind blind und nehmen in ihnennichts mehr wahr. Oder einen Roman vonThomas Krag; wie spürt man immerfortdie Gegenwart der Kraft, von der der Menschnur ein Teil ist, geheimnisvoll, sphinxartigund weltüberschattend gross ! Welche Tiefeund Bedeutung hat dadurch alles, was ge-schieht und wie kindisch wird alles Hastenund Streben! Wie bei Angelus Silesius istbei ihnen der „Umkreis im Punkt" und„im Samen die Frucht" enthalten, und dasLeben ist ihm der „ungewordene Gott", dersich aus der Natur „herauswirkt"; alle Weis-