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das dritte Reich, auf das erhoffte, und indem (etwas konstruiert) hellenische Geistes-kultur und christliche Gemütskultur zu einemReich der Schönheit verschmelzen sollten.Da würde nicht Gesetz noch Zwang mehrherrschen, sondern „Freiwilligkeit", wie ersagte; der Staat war abgeschafft; es gab nurfreie Vereinigungen, die kein anderes Bandzusammenschlang als das der Sympathie, •—gleiches Fühlen und gleiches Denken. Alsoeine Art Elysium, mit einem pikanten Bei-geschmack von Anarchie. Doch bis es dahinkam — ? Ibsen allerdings war naiv genug,die Zeit dieses Reiches ganz nahe zu glauben.Der Kommuneaufstand 1870/71 erfüllte ihnanfangs mit zitternder Erwartung; das Endedes Aufstandes zerstörte seinen Irrtum, nichtseine Zukunftshoffnung. Die grosse Tragödie„Kaiser und Galiläer" beweist es. Im übrigenwar Ibsen's Künstlerthätigkeit mehr als einJahrzehnt hindurch Sprengarbeit. Er schriebdie Stücke, die ihm einen Weltruf verschafften,Problemstücke, Tendenzstücke, pessimistischeDarstellungen aus der Wirklichkeit, die inder idealen Forderung nach innerer Wahrheitausmündeten, — jedes von ihnen eine Dyna-mitbombe, die ihre verheerende Wirkung that:da war „Der Bund der Jugend", der diePhrasen des Liberalismus zerfleischte, „DieStützen der Gesellschaft" , wo der Bravheit