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seciert. Er dichtet in Arabesken, wie esFriedrich Schlegel empfohlen, spottet allerFormregeln, wie Tieck es gethan. Er kenntkein Gesetz ausser das seiner Willkür, undseine Königslust steht über der gemeinenGrammatik; doch wie bei Poe und Hofmannhat die Phantasterei ihre selbsteigne Logik.Seine Verse — und genau genommen, auchseine Prosa, — das sieht aus wie ein wildesSpiel seiner einsamen Laune, und dochsind es geniale Thaten eines schöpferischenGeistes, der seinem Wollen selbst das Werk-zeug erfindet. Sie sind experimentelle Ur-bilder für das, was zehn, fünfzehn Jahrespäter die französischen Symbolisten ver-suchten und der gelungene Ausbau dessen,was Novalis gestammelt. Er kann nur mehr;es ist mehr Metall in ihm; denn das tro-pische Urwalddickicht seines romantischenGemütes durchziehen die eisklaren Quelleneines modern geschulten Verstandes. Euro-päischer Positivismus vermählt sich in ihm mitdänischer Phantastik; seine Erkenntnis zer-pflückt die Welt in Stücke, seine Einbildungs-kraft bindet sie zu blumigen Guirlanden zu-sammen. Und dazu ist er krank; er siehtdie Welt mit den sehnsüchtigen Augen desSterbenden, der sie nur in glühenden Bildernbesitzen wird, — in glühenden Bildern, über-wirklich, doch als eine Wirklichkeit, die immer