das möglichst grosse Glück, für die möglichstgrosse Zahl, zu erreichen durch Ausmerzungder Unlustgefühle, mittelst Hilfe der fort-schreitenden Wissenschaft und der politischenEinsicht, die das Programm der Freiheitund Gleichheit und, wenn es durchaus seinmuss, auch der Brüderlichkeit durchführenwird. Das Schicksal der Menschheit ist ihrein blosses Verstandesproblem, das mitScharfsinn, Fleiss und Logik zu lösen seinmuss, und die Zukunft beruht dann einfachnur darauf, diese Lösung möglichst vielenKöpfen beizubringen, nachdem man vorherden Menschen zu einem „Kopf", d. h. zueinem Denkapparat vereinfacht oder „empor-gehoben" hat. Dann wird der Mensch auchberechenbar sein; wir haben für ihn nurnoch nicht die Formel gefunden. DieseGruppe entlehnt ihre künstlerischen Methodender Wissenschaft; sie zählt die äusserenFakten auf und zergliedert die inneren undsimplifiziert die Welt, indem sie die Er-scheinung auf ein paar Gesichtspunkte hinanschaut und auf ein paar Grundlinien zurück-führt. Ihr Mittelpunkt und Führer ist derDäne Georg Brandes, obwohl seinGeist viel mehr umschliesst als ein so dürresProgramm.
Die andere Gruppe hat den Brandesianis-mus zu arm und flach gefunden. Sie sucht