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Zu p. 213 (no 1 A. 5). Im Sommer 1575 behaupteten die BegleiterConde's, Kf. Friedrich werde fauf Anstiften des französ. Hofs) vonOranien ihnen abspenstig gemacht, und zwar durch die Aussicht auf Er-werbung der Grafschaft Seeland (Calendar p. 118)!
Zu p. 213 (no. 1 A. 8). Die „Gesandtschaft nach Konstantinopel"lässt sich nur mit den Mitteilungen La, Hug. (I, 270 ff; 284/6) zu-sammenbringen, wonach Oranien noch zu Lebzeiten seines Bruders Lud-wig an eine geheime Sendung in die Türkei dachte und Ludwig ihn,La Hug., hiezu verwenden wollte; später wurde der Plan wieder aufge-nommen und, da Oranien keinen der Seinigen abfertigen wollte, erbotsich ein Begleiter Conde's, Vezines, die Reise über Holland, Danzig undPolen zu unternehmen; Oranien hatte aber den Gedanken bereits völligaufgegeben. Diese Erzählung zeigt wenigstens, dass ein derartiges Pro-jekt zwischen Graf Ludwig und seinem Sekretär zur Sprache gekommenist; auch der Reiseplan VeziDes' erinnert an die Zusammenstellungunserer Instruktion (Polen, Dänemark, Danzig, Konst). Ueber die myste-riöse Sendung Teligny's nach Konst. im J. 1566 vgl. Delaborde II,427 ff.; über die Beziehungen Heinrichs von Navarra zur Pforte und dasmerkwürdige Projekt eines Zusammenwirkens der Hugenotten, Türkenund Spanier (1577) Charriere III, 679 A. 1 (wo die betr. Briefe ausBerger angeführt sind); vgl. M. Amirault, la vie de Frantjois de LaNoue (Leyden 1661) p. 210 ff. Ueber jene Gesandtschaft Teligny'serschien nach einer Mittheilung bei Surius, Commentar. brevis rerumin orbe gestarum (Ausgabe von Isselt, Köln 1586, p. 750 f.) im J. 1568ein Schreiben, wonach es sich „de Hugonotis in Turcarum imperatorisfidem et tutelam suseipiendis" gehandelt, der „Pascha" aber das huge-nottische Anerbieten mit Entrüstung zurückgewiesen hätte. Der Hugenotthabe namentlich in Aussicht gestellt, einige ihnen geneigte deutscheFürsten würden alle Anschläge des Kaisers gegen die Türken zu hindernwissen Vgl. den Anhang zu Bolzec, hist. de vita Bezae, lug. 1584p 100 f.
Zu p 214 (no 4 A. 2). Eine Aeusserung Joh. von Nassau überL. Wilhelms Fortschritte in der wahren Religion (1581) bei PrinstererI. 7, 539. Vgl. oben p. 198.
Zu p. 220 no. 6. Vgl. ein Sehr. Andreä's an Kf. August vom9. Nov. 1576 in der Zeitschrift für hist. Theologie XXXVII(1867), 4.
Zu p. 222 no 9- Beutterich wurde in der Tat von J. C. berufen;er erwartete nebst Ehem und Zuleger sofort entlassen zu werden undspricht in einem Sehr, an deu Kölner Propst Georg von Sayn (Strassb.18. Dez.) die Absicht aus, sich ganz vom politischen Leben zurückzu-ziehen; „deo, meo genio, uxori et praediolo in otio vivam" (A yrmannusSylloge p. 424/5).
Zu p. 223 no. 10. Der Bericht Bidembachs teilweise schon ver-öffentlicht von Pressel in der Zeitschrift f. hist. T h e o 1. XXXVII,7 f. Ueber Schnepf und Bidembach vgl. Fischlin, memor. Theol.Wirtemb. I, 89 ff.; 142 ff.
Zu p. 232 (no. 21 A. 1). Vgl. über die Art und Weise, wie sichStruv (p. 297/d) den (bei Mieg gedr.) Bericht Alting's zurechtlegte,Wundt, Magazin I, 155 ff.; das daselbst sowie bei B ütti n gh ausen,Beylräge II, 143 angeführte Buch von Spatz: Evangel. Speyer (Franken-thal 1778) war mir nicht zugänglich.
Zu p. 2315 no. 24. 25. Vgl. Lossen I, 426 ff.; 467 ff.; 487/8.Am 24. Okt. 1576 schickt Beutterich eine Chiffre an die köln. CapitularenGeorg von Sayn und Hermann Adolf von Solms (A yrmannus p. 423).