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1. Sept. grandemente per questo rispetto, pensando alla Vendetta che po-tesse fare, poiehe era impossibile trattarne piü composizione hono-revole per essere passato il negocio con sinistri aeeidenti, si emandato ad offerire secretamente alla M. S. Ces. (come da sicuraparte ho inteso) di mettere insieme buon numero di gente per im-padronirsi di questa cittä di Augusta et porre il freno a questicittadini, obbligandosi di pagare doppia contributione di quellache essa fa alla M. S. La quäl cosa intesa dall' imperatore leapportö molta meraviglia, considerando che rissoluti pensieri corres-sero per la mente di esso elettore; onde lo pregö a non parlarpiü di questo fatto, perche potrebbe senza dubbio aleuno causare sommarovina a questa provincia et non poco danno all' imperio, conmanifesta ammiratione d'ognuno di quanto si fosse tentato." *)....... .
Yen. Cop.
1) Am 28. Aug. woll'e L. ■wissen, der Kaiser habe im Staatsratselbst daran gedacht, die Städte zu strafen ,,volendo dar liberta alli elet-tori et princlpi piü potenti d'impadronirsi di aleune di esse con riconos-cere la M. S.", aber diesen Gedanken als höchst gefährlich gleich wiederfallen lassen, ,,perche si potriano unir con Svizzeri levando del tutto1'obbedieDza all' imperio". Dass den Städten von Seiten der Kaiserlichenmit „äusserstem Verderben und Untergang" gedroht wurde, steht ausserZweifel (vgl. Sattler V, Beyl. p. 39). Kf. August hatte sich schon ineinem Sehr, an Trautson aus Friedberg (5. August?) über die langsameund die Gegner begünstigende Behandlung des pappenheim-augsburgischenHandels bitter beschwert und seine gerechten und billigen Vorschläge inAussicht gestellt; „kan es nuhn bei demselben [Recht] gelassen werden,wohl gutt; wo nicht, so mussten wir auf andere Wege, wie wier beiunserem rechte geschützt werden können, bedacht sein." (Dr. 8500 Conc.)Vgl. das Memorial no. 389, das-allerdings für L. obige Mitteilung zusprechen scheint.
3. Sept. 399 Antwort der geistlich enKurfürsten und FürstenAugsburg au f cl as Anbringen des C ardi nallega ten Ma druzzi 1 )-
EineRecuperation der verlornen Stifter (Bremen, Lübeck, Halber-stadt,Minden,Paderborn undOsnabrück) untunlich; eine Zusammenkunftder Katholischen desswegen riefe Gegenbündniss hervor. Der Papstsoll auf Visitationen und Provinzialsynoden dringen, die schwan-kenden Capitularen ermahnen; die Zulassung zum Kanonikat istvon einer professio fidei abhängig zu machen, das kais. Indultumnie vor der päpstlichen Confirmation zu erteilen 2 ), die Session inden R.-Räten nur Confirmirten zu gestatten. Auf Erhaltung derSeminarien zu achten.
Von der Präsentation nichtkatholischer Assessoren am K.-Gerichtvon Seiten geistlicher Fürsten wissen sie nichts; die Katholischen,in etlichen Kreisen majorisirt, durch den Papst oder Legaten zuermahnen. Dass die katholischen Bürger in den R.-Städten vonder ordentlichen Geistlichkeit nicht in Achtung gehalten werden,ist nicht zu ändern, da man der Gewalt gegenübersteht; es ge-