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1 (1882) 1576 - 1582
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526
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526 1582 395-396.

18. August augspurgisch furstenbank begern, man soll ir bedenken dem kaiser auchübergeben. Nach langer deliberation sagen sie, man woll sich weiter be-denken und in ein antwort wissen lassen." Am 25. Aug. tiberreichteWambold im Kff. Rat das prot. Bedenken dem mainzischen Kanzler. „Alsaber weder churf. noch bemelter canzler annehmen wollen, hat ers aber-maln dem canzler praesentirt ad acta imperii zu registrirn und uff vilWeigerung aufgetrungen." (Schregel Prot.) Der "Vorschlag, dem Be-denken eine Commination (ev. Verweigerung der Contribution) anzu-hängen, der in einer Beratung der prot. Fürsten bei den Casimirischenam 24. Aug. auftauchte, war von der Mehrheit für jetzt bis zur kaiserl.Replik zurückgestellt worden. — Nicht genau ist die Darstellung beiRanke VII, 124, die u. a. „Dr. Oehm" als Vertreter von Zweibrückenbezeichnet. HäberlinXII, 461 verlegt die Correlation vom 23. irrigauf den 24. Aug.

2C.August 396, Di e Räte zu Augsburg an Johann Casimir.Augsburg

(Ehems Verantwortung vordem Kaiser, wegen Beleidigung der katholischen

Religion, des IC. von Spanien und der Referenten im Fürstenrat. Wahre

Ursache der kais. Verwarnung.)

.......Gestern wurde „ich der canzler" vor den Kaiser und dessen

geheime Räte Trautson, Harrach, Bernstein und Vicecanzler er-fordert und ihm vorgehalten, er habe im Fürstenrat ungebührlichvotirt und von der katholischen Religion wie von dem K. vonSpanien ganz verkleinerlich geredet, auch vom Vater des Kaisers„ungleiche relation getan" und sich gegen den Referenten unbe-scheiden verhalten. Der Kaiser könne nicht glauben, dass er esvon J. C. in Befehl, und wolle ihn hiemit für die Zukunft ernstlichverwarnen, „damit I. Mt. nit verursacht würden, gegen mir ein-sehens zu haben. Sunsten wolten gleichwoll I. keis. Mt. wedermir noch andern furschreiben, was man votiren solte. Darauf ichin contiueuti mit unerschrockenem gemüet I. keis. Mt. nachvolgendeantwort geben: Das ich angehört, was mir I. Mt. durch dereu vice-canzler vorhalten lassen. Tette mich zuvorderst gegen I. Mt. inaller undertenigkeit bedanken, das sie die ding bei sich nit be-halten, sonder mir dieselben rund under äugen sagen lassen, drausich änderst nit spüren könte, dann das I. keis. Mt. mir das eineohr offen gehalten und mich zu meiner geburenden Verantwortungzu kommen keiserlich bedacht weeren. Und were anfangs an deme,das ich dieser Sachen halben mit Unschuld bei I. Mt. eingehauenworden, dan ich derselben ding mit nichten gestendig. Am andern,was ich bishero im furstenrat geredt und gehandelt, nit aus mirSelbsten oder privataffecten, sondern aus E. F. Gn. bevelch lauthabender Instruction, die I. keis. Mt. auf den nottfall, soviel sichgebürte, vorgelegt werden könte, getan, und geschehe mir in demungütlich, das ich von der romis'hen catholischen religion schimpflichgeredt, dieweil ich derselben mit einigem wort im furstenrat niegedacht, wie es auch weder die zeit noch die gelegenheit etwasdaivon zu reden geben und ich mich auch disfals des religion-friedeus zu erinnern wüste, das keiner den andern, sonderlichenin solchen versamblungen schimpfen solte. Das were aber war,da von etlichen puneten, die züge in Frankreich betreffend, geredt