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1 (1882) 1576 - 1582
Entstehung
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517
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368-387. 1582 517

Stützung mit voller Macht gegen den Türken, Beobachtung des R.- 9. AugustMünzedikts in den Niederlanden, Einstellung der Feindseligkeitengegen R.-Glieder, so könnte er zulassen, dass Alen§on Proviant undZuzug abgestrickt werde. Sich hierüber mit den Mainzischen zuvergleichen. *)

Dr. 10201- Or.

1) Die Sachsen und Mainzer brachten diesen Vorschlag wirklich imKff.-Rat vor, wo Köln ihnen heifiel und daher doppelte Relation an denKaiser beschlossen wurde (Räte an August, Augsb. 26. Aug. Dr. 10200. Or.).

läutern

387. Johann Casimir an Ehem. 10.August

Kaisers-Graf Julius von Salm, kais. Rat und Obrister auf der ungari-schen Grenze, Schwager Ortenburgs, kam neulich unter dem Scheinihn zu besuchen von Frankenthal hieher, blieb einen Tag, reistedann mit ihm nach Friedeisheim und von da allein nach Heidel-berg. 1 ) Als im Gespräch über den R.-Tag Salm auf die Beschwer-den der Städte kam, erklärte er, er sei davon wohl unterrichtetund verdenke den Städten ihre Bemühungen keineswegs; „ime dabeiauch zu gemutt gefurt, das dannocht dem heil, reich an den stattennit wenig gelegen, und da inen nicht geholfen und sie sich etwanzusammenschlagen und ein haupt under inen welen wurden, wasendlich dem heil, reich für nachteil daraus entstehen möcht. Dar-auf er uns diese kurze antwort gäbe, er gleubt, wir könten inenden stetten ein guet haubt geben, welches wir also stillschweigendund unverantwort bleiben lassen." Da Salm beim Kaiser hochdaran und vermutlich allerhand auszukundschaften hieher gekommensein dürfte, soll sich E. insgeheim hierüber erkundigen.

[Nachschrift:] Da er aus andern Sehr, von einem vertrautenOrt vernommen, dass sie sich der Städte angenommen und vonandern Vorwürfe bekommen haben, „mit vermeldung, da ihr ufdiesem reichstag anders nichts tun wollen, dan den Städten einmut zu machen und die wieder die keis. Mt. zu verhetzen, werentir wol daheim blieben": sollen sie sich das nicht irren lassen,vielmehr den Städten „unsertwegen" in allen billigen Dingen, diezu des Reichs und ihrer Wohlfahrt gereichen, die Hand bieten undhelfen, dass sie dawider nicht beschwert werden. Falls der Religionhalb Condemnationen und andere Gefährlichkeiten auf die Bahn ge-bracht werden, sollen sie die ausländischen Gesandten der wahrenReligion veranlassen sich selbiger mitanzunehmen.

Mb. 111/1 b f. 227. Or.

1) Ein Sehr, des Dathenus an J. C, Worms 31. Juli (Mb. 90/12 Or.)kündigt dem Pf. den Besuch des Grafen Salm an, der beim Gr. Ebersteinin Speier (vgl. no. 352 A. 5) zu tun habe; „j'estime bien qu'il aura aultreschoses a communiquer b, V. tresh. E., comme icelle poura entendre."Salm sei „ungrand seigneur de bon jugement, craignant dieu et bien en-tendant la vraye religion".