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1 (1882) 1576 - 1582
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514
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8. 9. Aug. Di e Städte beharren auf den 32 Monaten „und haben ein aus-furliche Schrift zu irer entschuldigung gegen der keis. Mt. und demchurf. zu Sachsen übergeben". *) Sie vermerken, dass man nichtüber 40 Monate willigen werde.

„Ferners, als heut der ander punct keis. proposition von denNiderlanden in beratschlagung gezogen,**) vermerken wir, das diechurf. sich der neutraiitet gegen Spanien und Frankreich zu ver-halten gedenken, der mehrer teil aber im furstenrat gern das reichwo nit directe, doch indirecte in krieg gegen Frankreich einfurenwolte". Als sie u. a. Gesandte der A. C. die Entfernung des bur-gundischen Gesandten begehrten, die Katholischen aber für dessenZulassung stimmten, kam es soweit, „das wir die religionsverwandtealle uffgestanden und der consultation nit beiwonen wollen, alsodas dieselb bis morgen eingestellet. 2 ) Und ist dermassen imfurstenrat beschaffen,***) das der evangelischen fürsten notturft erfor-dert, auf mittel und wege bedacht zu sein, dieweil augenscheinlichdie Parteilichkeit in allen sachen erscheinet, wie man des uber-stimmens der genannten Catholischen, so ohne das an anzal unsübertreffen, überhaben seie, dann sunsten die evangelische furstenvergebens votircn und allein dasjenig, was Baiern, Salzburg undOesterreich wollen, tuen müssten und E. F. Gn. und anderen nurzettel zu haus geschickt werden konnten, was sie tuen solten." 3 )

Der Streit Sachsens mit der Stadt Augsburg gefährlich. DerKf. war ein paar Tage beim Herz, von Baiern zu Friedberg, istjetzt [5. August] nach Kegensburg abgereist. „Sollen auch sehrzornig sein, und ist hie bei menniglich in Unwillen und schimpfgeraten.

Es haben sich auch I. Ch. Gn. mit den Papistischen f) der geist-lichen gueter halben in pündnus eingelassen, dergestalt: was beraitdavon hienweg, soll hienweg pleiben; da aber künftig inen wasentzogen werden solte, wolte er bei inen stehen und halten. *)

Heut ist der statt Augspurg von der keis. Mt. aus etlicherchurfursten, als Saxonis und der geistlichen guetachten, keinenfranzösichen gesandten in die stat zu lassen befolen worden, welchesvon uns uugeandet nit pleiben soll." tt).......

Haben heute den Stadtschreiber und Bürgermeister von Neu-markt hier gesehen; „was dieselben guts kochen, wurdet die zeitgeben."

[7 Nachschriften ; darunter:]

„Post datum. Heut diesen morgen ist der zweit artikul derproposition, niderlendisch wesen belangend, abermals furgenommen.Und ob man woll ins gemein den sachen mit gewalt zu raten un-müglich und nit tuenlich befunden, ftt) so haben doch die Papisten

*) Ebenso: „muss maus gehen lassen."**) „Sollen nach meglicheit sich bearbeiten, das in disem punetennichts gfarlichs beschlossen werde."***) „Placet."

f) „Muss mans gescheen lassen."ff) „Placet."tft) jjSollen sehen, das nichts gefarlichs beschlossen werde."