476 1582 339-341.
21. April quartiers ni par avanture ailleurs plus asseure et sincere amy quemoy; comme entendrez plus ä plein par le dict Huguerye", den erbeglaubigt. 1 )
Pb. V c Colbert 29. Eigh.
1) La Huguerye war nach J. C. Sehr, an Madame de Bouillon (vgl.no. 268 A. 1), Neustadt 19. April, „pour ses affaires" nach Frankfurtgekommen (Mb. 90/12 f. 206 Conc.; vgl. La Hug. II, 139: „soubz couleurde mes affaires"); die Zeit seioer Abreise nach Frankreich über Loth-ringen gibt er II, 152 ganz richtig als „incontinent apres Pasques"(15. April), während er kurz darauf (154/5) seinen folgenden Aufenthaltin Nancy und Sedan in den Januar bis April verlegt! Das p. 153 ange-führte Sehr J. G. an Pompmartin, vom 19. April, Mb. a. a. 0. Conc.Nach p. 151 ; 164 ff. hätte La Hug. den Prinzen von Conde auffordern sollen,mit J. 0. gelegentlich der bewaffneten Unterstützung Gebhards von Kölngemeinsame Sache zu machen und, einmal an der Spitze einer Heeres-macht, Navarra zum Trotz eine dominirende Stellung in Frankreich zuerringen. Am 23. April beglaubigt J. C. den Herrn von Chatillon (Sohndes Admirals Coligny), der ,,a prins la peine de me venir voir en pas-sant", bei Navarra (Mb. a. a. 0. 170 Conc.) und bei Conde (Pb. a.a. O. Or.).
21. Apnl g^o^ Johann Achilles Ilsung an den Kaiser.
Bruchsal
[Berichtet ausführlich über seine Werbung bei Kurpfalz.]
„Ich hab aber . . . under disser handlung nit obscure ver-merkt, da mehr hochstgedachts churfursten rät sowol zu, als michgedunken will davon rieten, so wurde es an derselbigen persön-lichen erscheinung usser leibs unvermöglichait sonsten wenig mangelshaben. Warumben es aber nit beschicht, kan von dern tails nituss fridliebeudem oder vatterlands ruhe begierigen gemuet besehenen.Gott verzeichs inen, da si also gesinnet, oder mir, da ich si un-recht verdenke."......
Wh. Rtagsakten 1582. Or.
1) Johann Achilles Ilsung, schon in den J. 1567 und 1576 als kais.Gesandter an den kurpfälzischen Hof abgefertigt (Mitglied des R.-Hof-rats 1582, Kh evenh iller 1,230), hatte eben von Köln die Zusage despersönlichen Erscheinens erhalten (Ils. an den Kaiser, Köln 11. April,Wh. Or.) und in einer Audienz zu Heidelberg am 19. April das wie-derholte Begehren der gleichen Zusage an Kf. Ludwig gerichtet. Nacheiner Berathung am 20. April wurde die Antwort dahin erteilt: P. ver-weise auf seine kategorische Antwort vom 2. Jan. und mache sein Er-scheinen, falls die noch nicht ganz beseitigte Verhinderung wegenAachens (das immer noch von Parma bedroht sei) und wegen der Durch-züge wegfiele, nur von seiner Gesundheit abhängig. Der Gesandte er-widerte, da Parma abgezogen sein solle und gegen die Durchzüge dasNötige verordnet werden könne, versehe sich der Kaiser P. Erscheinens,ausgenommen Krankheitsfall. Ma. 545/1 Prot.
23. April 341. Der Kaiser an Kurfürst Ludwig.
Wien
Nachricht, im geheimen Rat des K. von Frankreich sei be-schlossen worden, „gegen disem frueling sich ungeferlich umb