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1 (1882) 1576 - 1582
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460 1582 320.

2. Januar. Das K. Gericht weise die Aachener ohne weitere Begründungab.Derwegen tätten sie tor zuschlagen und erwarten hulf,konten auch wol ausfallen und das kriegsvolk, so urab die Stadtin edelleut heusern leg, wegzuschaffen, aber tetten sich noch ent-halten und liessen das best an in erwinden. Item wurden auchwol beistand finden und wurds feuer ein mal angehen, wurds sobald nicht zu leschen sein." Der Kaiser möge daher Jülich, Lüttichund den Abt zu S. Cornelius-Münster beauftragen, die ungewöhn-lichen Prozesse abzuschaffen und Parma die weitere Einmischungzu untersagen; ferner möge er die Aachener zu ordentlichem Ver-hör kommen lassen; würden sie dann nicht just befunden, so wollesich P. ihrer auf dem R. Tag nicht annehmen.Und wolt alsoverhoffen, J. Mt. wurd ir ambt tun. Sunst da dis nit abgeschafft,kont P. für sich nicht allein nicht erscheinen, sondern die reinischechurfursten wurden schwerlich usm land ziehen, auch woll ufmreichstag nichts fruchtbarlichs ausgeriiht werden." Denn würdeParma so fortfahren, so müsste P. sich seines Kreisobristenamtserinnern, wonach einem bedrängten Kreisstand, dessen Obrister ausPrivatrücksicbten sein Amt versäume, der nächste Kreis und dessenObrister Rettung zu tun schuldig.Item man wurde auchdest weniger gegen Frankreich zu recuperirung anderer stuckvornehmen konden." Das befehle er der getreuen Relation derGesandten. Diese baten abtreten und in ibrer Instruktion nach-sehen zu dürfen. 3 )

M«. 545/1. Prot.

1) Ihr Anbringen (30. Dez.) ersuchte den Kf. um persönliches Er-scheinen zudem (auf Mittfasten oder Ostern nach Regensburg oder Augs-burg anzusetzenden) R.-Tag.

2) Gro8shofmeister war Friedrich Schenk zu Limburg, Kanzler(eig. nur Vicekanzler seit 8. Nov. 1576) Dr. Gerhard Pastor (schon 1564Rat Kf. Friedrichs), Marschalk Konrad von Obentraut (unter Friedrich1575 Faut zu Mosbach); Christoph von Gottfart war unter FriedrichUntermarechalk und Stallmeister (1563), Amtmann zu Alzei (1568)und Faut zu Germersheim (1575), der "Westfale Dr. Justus Reuberebenfalls schon unter Friedrich kurf. Rat (1574) gewesen; der letzteredankt am 13. Juni 1577 dem Gr. Johann von Nassau für dessen Aner-bieten, ihn in Dienst zu nehmen, und versichert, dass der Kf.als einganz milter sanftmutiger fürst mich in meinem gewissen bisanher unhe-drubt gelassen, auch verhoffentlich hinfurter gegen mir und andern, sogewissens halben mit J. Ch. Gn. in religionssachen nicht durchaus über-einstimmen können, sich nicht änderst dan bis daher bescheben, verhaltenund erzeigen wirdt." (Idst. Eigh.) Ob Hoeneckh auch mit dem RatFriedrichs Adam von H. (Faut zu Heidelberg 1563) identisch ist, vermagich nicht nachzuweisen. Dr. Julius Micyllus, am 1. Nov. 1582 zum Kanzlerernannt, blieb nachmals wie auch Reuber und Pastor in Diensten Joh.Casimirs.

3) Sie replizirten Nachmittags und begehrten, ohne sich auf dieniederländische und aachische Sache einzulassen, kategorische Resolutionüber das persönliche Erscheinen. Die schriftliche Antwort, ihnen am3. Jan. zugestellt, blieb dabei, das Erscheinen nicht nur von der Gesund-heit des Kf., sondern anch von der aachisohen Sache abhängig zumachen. Das eigh. Sehr, des Kf. an den Kaiser vom 2. Jan. Wh.