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1 (1882) 1576 - 1582
Entstehung
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429
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276-277. 1581 429

276. Abraham Bock an Trautson. S.Februar

Dresden

Ernste Sorge des Kf. um den Kaiser. J ) Bedeutung des ungari-schen, vor allem aber des bevorstehenden böhmischen Landtags, aufdessen Ausgang viel Gutherzige sehen; man muss Gewissheit er-halten,das der jetzige Status gubernationis in seinem alten wesenunzergenzt [!] in esse bleibe und denen, so villeicht andere respectushaben, ire gedanken et Studium rerum novaudarum genommenwerden möchte."........

Dr. 7389 Conc.

1) Vgl no. 258. Nach einem Sehr, von Mainz anSachsen (Aschaffenb.30. Jan.) wäre es kürzlich, besonders am Christabend, ganz gefährlichgestanden, jetzt aber besser geworden. Ebd. Or.

277. Andreas Pauli an Kurfürst August. 20. Febr.

Innsbruck

(Eröffnungen Erzh. Ferdinands über einen ihm früher gemachten Antrag,sich der Lande Kf. Augusts zu bemächtigen. Vorschlag einer Zusammen-kunft der beiden Fürston.)

Gestern Audienz bei Erzh. Ferdinand. Auf sein. Anbringenentgegnete der Erzh.: 1) die Aeusserung des Grafen Bernhard vonHardeck betreffend, habe er allerdings mit dem Grafen davon ge-sprochen,das E. Ch. Gn. landen I. Dt. für dieser zeit ange-hörten weren worden, welches doch I. Dt. nit darumb gesagt, dasandere weitleufigkeiten daraus entstehen solten, sondern damit I. Dt.dero gut gemut gegen E. Ch. Gn. zu verstehen gebe, dan I. Dt.allezeit so gesinnet gewesen, das sie sich mit denen, so E. Ch. Gn.zuwider, auch gerne (wie I. Dt. wort lauteten) betten raufen mugen."Dem Grafen habe er erlaubt, obiges Gespräch wieder an den Kurf.zu bringen.Und were solches anbieten E. Ch. Gn. lande fürvielen jaren geschehen, als I. Dt. noch gubernator ihn Behmen, diegewesene krieg ihn Deutschland noch nit gar erloschen und E. Ch.Gn. noch ein neuer her ihn dero regierung gewesen, und mogtenvieleicht zu derselben zeit etlich E. Ch. Gn. undertanen etwasstorrig und nit .aller ding mit derselben zufrieden gewesen sein,wie es dan ihn der weit zuzugehen pflegte, das man nit allezeit ihnein hörn bliese, und keiner noch geboren were, der jederman rechttun konte. Und were damals I. F. Dt. durch einen furnemen be-hemischen herrn ahngezeigfc worden, das E. Ch. Gn undertanen sichunter ander herschaft begeben mögten, wan sie einen hern bekom-men konten,«ahn dem sie einen rucken haben und doch gleich wollihrer religion halber versichert sein konten. Von wem aber solchesahn gemelten behemischen hern gebracht, das wisten I. Dt. ihnwarheit nit, und wan sie es wisten, so wolten sie es E. Ch. Gn.nit verhalten, dan E. Ch. Gn. ehr, reputation und wolfart I. F. Dt.nit weniger angelegen weren, als ihr eigne. Und haben S. F. Dt.etlich mal mit hohen worten dis beteuret, das sie es nit wisten,der behemische her aber wer für etlich viel jaren gestorben. Und