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1 (1882) 1576 - 1582
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427
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272-274. 1581 427

stand war die ev. Notwendigkeit einer römischen Königswahl, falls der 4 JanuarKaiser sterben oder unheilbar werden sollte. Kf. Daniel betonte anfäng-lich nur die Schwierigkeit, ja Gefährlichkeit eine derartige Frage anzu-regen und hielt aueh weiterhin, als er die Möglichkeit eines Notfalls unddie Unleidlichkeit eines Interregnums zugab, vorsichtig zurück. Der Hof-meister Cronberg gedachte lobend des Erzh. Ernst,aber der churf. hatad individuum nicht gehen wollen." Bock brachte (vor mich") zurSprache,das fremden das reich nicht zu vortrauen, im reich keiner zuvormögen, der sich damit beladen Hesse, das es des hauses Oesterreichs,chron Pehaim und Ungern halben, die gelegenheit bette, die andern Ur-sachen auch, so in E. Ch. Gn. instruction verleibet, angezogen." (Bock'sInstr. vom 20. Dez. 1580 sagt, auch aus dem Haus Oesterreich könntekeiner das röm. Königtumerschwinden," ohne König von Böhmen zusein,mit welchen es noch sehr weit aussehe"). Cronberg erklärte imGespräch, gegen den Kff. Convent sei viel praktiziert und namentlich auchjene Expedition der bewaffneten Schiffe im Rhein (no. 235) unternommenworden. Bock's Vorschlag, von der Succession durch die Räte bei Hofoder sonst handeln zu lassen sowie durch Mainz bei den rhein. Kff., durchSachsen bei Brandenburg zu unterbauen, wies der Kf. zurück. Bockberichtet weiter über ein interessantes Gespräch mit B. Julius von Würz-burg, der sich über den Kölner Congress und die Lage in den Nieder-landen verbreitete.

273. Vieheuser an Wilhelm von Baiern. 12. Januar

Prag

Gestern Abend traf ein Conrir von Parma ein, mit der bösenZeitung, der K. von Frankreich habe sich mit Alencon verglichen;sie beabsichtigtenconiunctis viribus, copiis et consiliis das Nider-land aller orten anzugreifen und sich dort zu impatroniren. . . .I. Mt. sieht noch seer spitzig aus, ist seer verfallen und gar übelgefärbt." 0

Ha. 430/4 f. 184. Eigh.

1) Die Krankheit des Kaisers schleppte sich bis tief in den Sommerhin. Hegenmüller's Sehr, vom 24. April spricht von der verderblichenapothecarei" der Aerzte, die ihrerseits klagten,quod Caesar nolit obse-qui" (Vieheuser an Baiern, 30. Mai). Am 21. Juni berichtet Vieheuser:wenn man die Aerzte fragt,ils ne seavent quasi plus que respondre" ;am 27. Juni: les mödecins de l'empereur dient que son cas se portehien, mais l'empereur dict que non." Am 23. Juli spricht Hochfelder ineinem Sehr, aus Strassburg (Ayrmannus, Sylloge aneed. p. 450) vonimperatoris calamitas ex Gallicana invasione ut fertur ob-orta"; doch seien gute Aerzte und nötigenfalls tanglicheSuccessoren inder Familie da. Dass der Kaiser sein Ungemach lang verhehlt habe,schreibt Mainz an Trier, 10. April (Stieve, die Verhandlungen über dieNachfolge K. Rudolfs II in den Jahren 16811602, München 1879, p. 4A. 2); vgl. no. 258; 276.

274. Schwendi an Kurfürst Ludwig. U.Januar

Kilchofen

.... Warnungenvon hohen und gewissen orten", dass der K.von Frankreich und sein Bruder mit Hülfe Guise'sund etlichersonderbarer personen und bevelchaber, sonderlich derer, so vor eim