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1 (1882) 1576 - 1582
Entstehung
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391
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223. 1580 391

Ist gefragt, ob der von Buy 11 ) auch etwas von der practick 12, Maigewüsst. Sagt, nein. Sie halten ihn für ein estourdi, für einschwermer, der sich in alle Sachen eintring, aber nichts verschweigenoder behalten könn; als er sich letstlich in diss werk auch einge-truugen, haben sie ihm 400 cronen geben pour tenir les correspon-dences, das ist, brief und packet hin und wider zu schicken, nurdamit sie sein mit fugen ledig würden.

Gefragt, ob nit der graf von Roche-Guyon auch seine Werbungbei S. F. Gn. gehabt. Sagt, ja; es sei aber gar ein abgesündertwerk von dem andern allen. Er sei auch mit sondern conditionenschon abgefertigt und beantwortet, mit ihm gehandlet und geschlossen,und hab uf sondere conditionen sein endlichen bescheid. 12 ) Undhab er brief von des königs geheimen rät einem bei sich im busem,*)das der Rocheguyon mit dem könig wider versönt und in wenigtagen zum könig kommen soll. In summa, was etwas fürnems inFrankreich, das bul umb sein hern; daher dann nit bald etwasin Frankreich fürgehn könn, dessen sein herr nit eigentlich durchdiss mittel avisirt werd; dann es wöll jeder teil der liebst bei ihmsein. Das sei aber seins hern endliche resolution, das er sichkeinem teil, er heiss wie wöll, gedenk anhengig zu machen, sonderwann er ihr gelt in der faust hab, das er für sich volk uf bringenund allein über dasselb feldherr sein, das ihm auch allein verpflichtsein soll; mit demselben wöll er das fürnemmen, so er disem landam nutzesten zu friden und ru befinden werd, nit allein den be-trangten, das das fürnembst ist, rettung und beistand zu tun, sonderauch, wie ihm von etlichen guttherzigen teutschen hern geratenwürt, ein fuss zu setzen, welches das einzig mittel disen landenru zu schaffen. Dazu sollen billich mein hern in dem geringen auchan ihnen nichts erwinden lassen, die befürderung zu tun, die ohnihren schaden und costen geschehen könn. Das haben S. F. Gn.ihm uferlegt mein hern aus sonderm vertrauwen zu communiciren,und werden mein hern es auch in höchstem vertrauwen bei sichwüssen zu behalten, dann in höchster warheit, sovil S. F. Gn. vor-haben anlangt, kein mensch kein wüssen darvon, als sein her under. Und was er mein hern jetzt eröffnet, so wüss er seins herrngemüet gegen fürnemblich diser statt also geschaffen, das sie ge-wüsslich mein hern nichts werden verhalten und was sie tun, dahinrichten, das dise statt, sovil S. F. Gn. immer möglich, vor gefarund schaden mög gewahrut sein.

*) RandbemerkungDen brief hat er auch aus den hosen gezogenund gelesen."