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12. Mai vertrauweii würd. Malleroy ihm daruff geantwort, das sie etwas inBurgund understehn wolten, ob er mit in der compagnei sein wolt.Beutterich geantwort, wann es ernst wer mit Burgund, das sieetwas bestendigs wolten fürnemmen, so wolt er mit teilhaft seinwo es aber nur umb rauben und plündern zu tun, so wolt er nichtsmit zu schaffen haben; darum wolt er clar darein sehen, sonstsich nit einlassen. Malleroy ihm geantwort, sie hetten 2000 zufuss und 500 pferd; damit wolten sie understehn, in Burgund einlermen anzufahen und wo es nit angehn wolt, alsdann den Rheinhinab nach Niderland zu fahren, dem prinzen von Oranien zu.Dess er Beutterich befremdens gehabt, auch dem von Malleroy ge-sagt, es Hess sich mit pferden nit also den Rhein hinab fahren,und darumb vermuttet, es würd ein französisch ubelbedacht werk sein.Wo er auch merken können, das sie etwas bestendigs in Burgund widerHispanien anfahen wollen, wölte er stracks seine gueter verkaufen,sein son zur Neustatt getan und sich mit eingelassen haben. DarufMalleroy an ihn begert, mit seim hern herzog Johann Casimirn zureden, das er den am Rhein gesessnen ständen schreiben und sieversichern wolt, ihne Malleroy, wo es dazu kam, mit seim volk denRhein sicher hinab passiren zu lassen. Welches er D. Beutterichuff sich genommen seim hern fürzubriugen, wie er auch getan, mitden worten: „Mons r , ceulx fols [?] ont une entreprinse". Sein hergefragt, wan er körn, was er antworten solt. Er D. Beutterich ihmgeraten, solte er bewilligen, damit könt man eigentlich hinder diesach kommen und erfahren, was sie doch fürhetten.
Bald daruf wer Malleroy wider zu seim herrn kommen undihm gesagt, das gewüsse practiken wider dise statt und wider seindes herzogen person under den Franzosen vorderhand, dargestelt[!]wo es ihnen mit diser statt nit angieng, das es über S. F. Gn.person ausgehn solt. Er Malleroy aber wolt es dahin richten,das es ihnen feelen und den kirchen in Burgund oder Niderlandzu gutt kommen solt, wann allein S. F. Gn. ihm behülflich weren,uf den fall es in Burgund nicht angehn möcht, das sie sicher denRhein hinab zum prinzen kommen möchten, welches S. F. Gn. beiden fürsten und Städten am Rhein leichtlich vermöchten, wann siedenselben allein schrib, das sie sich vor ihm dem von Malleroyund sein volk nichts solten befaren, sondern sie passiren lassen;welches S. F. Gn. zu tun bewilligt, daruf ihn Malleroy zu Beutte-rich gewisen, der allen bevelch haben wird, das er Malleroy mitgrossen freuden angenommen und sich gegen ihn Beutterich hoch-lioh bedankt. Er wer auch über etlich zeit hernach zu ihm D.Beutterich kommen und ein sollich schreiben an mein hern begert.