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1 (1882) 1576 - 1582
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380
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380 1580 221-222.

4. Mai 221. Kurfürst Ludwig an Johann Casimir. 1 )

Mark-

6 Rd~ Teilt Schombergs Anbringen und seine Antwort mit. Hat be-

merkt, dass der Gesandte sich auch zu J. C. verfügen will; bittetum Mitteilung seines dortigen Anbringeus nebst Beantwortung; fernerum J. C's Gutachten und um Nachricht über etwaige Kriegswerbungen. 2 )

Mb. 112/1 f. 55. Conc.

1) Ebenso an Mainz. Schomberg, der zuerst den Pf. Johann (vgl.dessen Sehr, an Ludwig vom 26. April) aufgesucht hatte, brachte am 30.April seine Werbung beim Kf. und ein paar Räten an ; am 2. Mai ent-schuldigte der Kf. sein Nichterscheinen am kgl. Hof mit seiner eignenKur und lehnte die begehrte Sperrung der Durchzüge ab, da er sie nichtallein vornehmen dürfe. In seiner Entgegnung Hess sich Seh. mit Droh-ungen heraus:do aber nach der padenfahrt jemand sein hern nit wolthochmuets erlassen, muest derselb auch gewarten, was demselben daraufbegegnet; widerführe demselben nuhn darüber sein lohn, das möcht er imhaben". Weiter erklärte er:da er [der König] sich je mit einem raufenmuest, so wurde er dasselb ehe auf einem frembden poden als in seinemland selbst tun." Daneben berührte er auch die Notwendigkeit eineBdeutsch-französischen Bündnisses gegen Spanien (was er eigentlich zuerstbei Sachsen hätte zur Sprache bringen sollen, vgl. no. 216). Der Mar-Bchalk erwiderte, Pfalz sei bereit behufs Aufhaltung |eines grösserenKriegsvolks sich mit den andern rhein. Kff. zu verständigen (Mb. a. a. 0.).

2) Am 10. Mai mahnte der Kf. die Theilnehmer des WeissenburgerAbschieds (vgl. no. 185 A. 1) zur Bereitschaft und machte dem Kaiser Mit-teilung.

9. Mai 222. Schomberg an König Heinrich III.

Mainz

Auf dessen Depesche vom 26. April;je regrette infinimentl'occasion que V. M tlä perd de venir sur les frontieres." Der K.möge die Badereise doch nicht ganz aufgeben, sondern auf AnfangAugust verschieben, wo diese Bäder so gut sind wie im Mai, undnach feierlicher Eidesleistung der Prinzen, Beamten und erstenHerren des Reichs mit den Fürsten in Nancy zusammentreffen;car ilz n'iront pas ä Metz, pour les raisons que j'escrips ä monsrBrulart" [nämlich:ä cause de la pretention que l'empire y peultavoir, et que la maison d'Austriche se scandalisera assez de leurvoiage sans cela"J. Den Fürsten gegenüber will er zunächst nurvon einer Verschiebung der Reise sprechen 1 ) und nach demWunsch des K. dessen grosse Milde gegen die unbotmässigen Prote-stanten hervorheben. Notwendigkeit, die den Reitern des K., J. C.und Zweibrückens gegebenen Zusagen zu erfüllen; mit J. C. wirdman kaum zurecht kommensans les 60000 escus qui sont ordonnezpour luy, veu mesmement qu'il en a eu le vent;" ohne seine Er-öffnungen wegen der Kleinodien würde sich J. C. wohl schon be-klagt haben.......

Pb. f. fr. 15905. Cop.

1) Dies tut Seh. in seinem Sehr, an Pf. Johann, Marburg 15. Mai(Mb. 112/1 Cop.j, ebenso in seiner Audienz bei Mainz (dessen Sehr, an