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zurückzuhalten. Sollte dies nicht helfen und offene Verfolgung H- Augusteintreten, so soll J. C. sich erinnern, dass das Reich Gottes nichtvon dieser Welt, also auch durch weltliche Mittel nicht zu stürzenoder zu erhalten ist. Doch muss die christliche Obrigkeit ihreUntertanen vor Gewalt beschützen und den wahren Glauben hand-haben; erinnern an Josua, David, die Makkabäer u. a., ferner anConstantin, Theodosius, die Gott hiezu gebraucht hat. Aber mandarf auch mit guter Absicht nicht unbesonnen und freventlich han-deln. Es zeigt sich oft ein schweres Wetter am Himmel, das ohneSchaden durch den Wind wieder zerstreut wird; so geht es wohlauch mit der Kirche, wie man zur Zeit des Pfalzgrafen Friedrichgesehen hat und noch täglich sieht. Erinnern an die Zeiten desKönigs Ezechias und an den Rat des Jesajas: In der Stille und Hoff-nung wird eure Stärke sein. Aehnlich steht es jetzt namentlichin Deutschland, wo das Evaugelium durch seine Bekenner entehrtwird. Sie können nichts anderes raten, als dass alle Regenten ihrVolk zur Besserung, Bekehrung, Gebet und Zucht anhalten, Nie-mandem Anlass zu Zwietracht oder Krieg geben, sondern sich gegenjedermann des Friedens befleissigen. Denn der Krieg ist die aller-letzte Hülfe und nur in der äussersten Not anzuwenden. Die deut-schen evangelischen Fürsten sollen eher alle Mittel des Friedensversuchen, damit sie in jedem Fall vor Gott und der Christenheitihre Unschuld bezeugen können. Der Gott des Friedens und derLiebe wolle alle bösen Praktiken brechen, die Kirche vor Gewaltbehüten und aller Fürsten Gemüter zum Gehorsam gegen sein Worterweichen.
Za. Pfalz 1416-1592. Cop.
1) Vgl. no 168. Um baldige Abfassung dieser Harmonia, welche schondas Sehr, der Züricher an J. 0. vom 24. Juni (Hospinianus, Con-cordia discors p. 146) empfohlen hatte, ersucht J. C. in seinem Sehr, andie Züricher vom 25. Aug. Za. Or.
171. Beutterich an einen Ungenannten. 8. Sept.
Mont-
(Sein Streit mit den Bernern; deren Verhalten während des französischen DellaraZugs. Kurpfalz hat das Concordienbuch unterschrieben. Niederlande.Alen9on. Irland.)
„S. Scripsi Bernatibus moderate quidem, sed vereor ne parumgratum sit futurum, quod scripsi. Mandaverunt se brevi respon-suros; nil dum autem ad me est perlatum. *) Quia in me omneminvidiam Helveticae expeditionis et Cornavii negotii derivant etomnem spem reconciliationis tollere videntur, igni et aqua inter-dieunt, quod cives et subditos ipsis refractos reddiderim, ineusantgravissime et alia atrocia ipsorum literis ad me scriptis aspergunt,non possum dissimulare, nisi innocentiam meam prodere et famamapud omnes Helvetiae pagos prostitui velim. Moderata expositio [!]