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1 (1882) 1576 - 1582
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1579

160-161.

März 2) Moritz von Sacteen u. a. Führer der casimirisehen Truppen hatten

inzwischen in ihrer Geldnot mit Alexander von Parma einen Vergleichüber ihren Abzug getroffen. Eine boshafte Aeusserung K. Elisabeths gegenJ. C. über diesen Ausgang teilt Thuanus LXVIII. 16 mit. J. C., derin Middelburg ehrenvoll empfangen und durch einen Gesandten Oraniensnach Antwerpen eingeladen wurde, lehnte trotz Languet's Zureden dieseEinladung ab. Er war sogar taktlos genug, in Utrecht an offener Tafelein von seinen Soldaten gedichtetes Spottlied auf die Staaten, diese ver-logenen Leute", zum Besten zu geben (Bor XIII, 90b; vgl. Languet Are.II, 775; adSydn. 358 ff; 365). Aber man sang auch Spottlieder auf denPfalzgrafen (seine reuter lest ehr stecken, tutt, was sein doctor will"Marb.) und in einem Pasquillus Virgilianus (ebd.) hiess es von ihm:Poemineo praedae et spoliorum ardebat amore,montes parturiere, est natus ridiculus mus."3) Die Tochter ist Elisabeth, geb. 5. Mai 1578 f 20. Okt. 1580. -Seiner Schwiegermutter Anna versprach J. C. am 5. April:ich wollmich dise Sommerzeit als der verloren söhn einstellen, dan ich mit denSchweinen nun genugsam gessen." (Dr. Eigh.)

4. April 161. Abraham Bock an Kurfürstin Anna von

Neustadt Sachsen.

(Verdächtigungen Beutterichs; dessen Aeusserungen über Oranien undGent und bevorstehende Reise.)

Zu Heidelberg sagte der Herzog von "Württemberg über Tischzum K.f.,also das wirs alle hören könten, wan herzog JohannCasimir doctor Peuterich so wol kente als ehr, so würden S. L.seiner müssig gehen; ehr wehre auch S. F. Gn. diener gewesen,aber ehr hette ihnen weggetan; mit etlichen andern Worten undumbstenden. Es ist auch sonst mit furgelaufen, das man ihmeschuld gegeben, das ehr an alle ort in Deutschland, Schweiz, Prank-reich, Niederlande und sonst schreiben solle, daraus herzog Casi-mirs fuhrnehmen und geheime Sachen geoffenbaret werden möchten."J. C-, der hievon hörte, schrieb an Würtemberg, er danke für dieWarnung, bitte aber um speziellen Bericht über Beutterich unddessen gefährliche Briefe; sei dem also, so wolle er sich danachrichten; wo nicht, so möge man seine Diener nicht unschuldig ver-dächtigen.So seind auch gleich herzogk Johann Casimirn unddoctor Peuterichen selbst von mehren underschiedenen orten schrei-ben zukommen, darinne wird Peuterichen schuld gegeben, das ehrund Datenus der pfaff den tumult, der abermals zu Gent den 10 tenMartii sich erhoben, darinne die Calvinisten die Papisten wiederihren religionsfrieden aus den clostern und kirchen gesturmet, an-gericht, mittel und wege, auch anleitung darzu gegeben habe.

Darauf antwort doctor Peuterich, wan es der sachen zu guttenigemeint und die im Niederlande, die sich aus furcht darzu nichtbekennen dorfen und doch dasselb angerichtet, darumb ihme zu-messen, die gefahr, die ihnen darauf stehen möchte, durch ihnen,der davon weit genug entsessen, zu vormeiden, so wolle ehrs denarmen bedrängten leuten und der sachen zu guttem gern uf sichbleiben lassen. Tetten sie es aber darumb, das sie ihnen bei