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1 (1882) 1576 - 1582
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18. Okt. Schützen zu, welche mit ihnen zusammen Land und Volk jämmer-lich beschwerten. Er besichtigte die hiesige Stadt und riet, dades Gesträuchs halben mit Reiterei nicht viel anzufangen, sie solltensich um Fussvolk bewerben und inzwischen in gutem Gewahrsamhalten.Nachdem nun diese ahnordnung und sunsten allerhandanstellung beschehen, wollen wir uns geliebts gott von hinnen er-heben und uf Brück und villeicht gar in Seeland begeben und das-selb land besichtigen. Inzwischen versehen wir uns werden sichdie Staden in einen oder den andern weg ercleren.

Wiewoll nun diese handlungen in der Wahrheit also, wie ob-erzelt, ergangen und dies der grund ist, so mögen wir doch E. L.nit pergen, das etliche hohe personen bei den stenden wider unserehr und reputation etliche reden ausgestossen, sonderlich abergrave Günter von Schwarzenburg zu Brüssel einen herren, so mituns gein GeDt reiten wollen, zu sich gefordert und ine seiner pflichterinnert, nichts wider das haus Osterreich zu tun; dann wir zögendarumb gein Gent, das wir dieselbe statt einnemen und uns furterzum herren der graffschaft Flandern machen wolten. Daran erund andere uns zuvil unguetlich tuet, sinteinmal uns ein solchesnie in unsern sinn oder gedanken kommen, auch bei unsern fürst-lichen ehren und wahren Worten erhalten können, das weder vonhohen oder niederen Stands personen disser landschaft mit uns ge-handelt, conferirt oder tractirt worden, die possession dieser graff-schaft noch das gubernament anzunemmen. So seind wir auch sostark nicht in diese landschaft kommen, das wir solches mit gewalteinnemen könten. Wir wissen aber hergegen woll, das berurtergraff selbst durch allerlei mittel nach diesem gubernament gedrachtethat." Was den Vorwurf betrifft, er verlasse und schwäche dasHeer, während man den Feind angreifen wolle, so hat er bereitsauf die Ueberzahl der Reiterei im Lager hingewiesen; sein ganzesFussvolk hat er im Lager gelassen. Ausserdem sind die drei zu-gesagten Monate und bald schon der vierte dazu verflossen undhat er, ehe er nach Gent ging, seinen Abschied von den Staatengenommen; Schwarzburg hält sich gar nicht bei seinen Reiternauf, Havre" und Schenck von Daudenberg sind fast immer in Ant-werpen. Endlich ist ja sein Volk in drei Züge und unter dasandere verteilt; in seinem, dem Mittelzug ist er mit den Seinigender schwächste und hat den andern nichts zu gebieten;also daswir nit unbillich allerhand zu bedenken haben; müssten also nitallein in gleiche oder grösserer gefar bestehen, sondern auch, daes übel geraten solte, den schimpf und spott neben dem schadenallein tragen." Hätten die Staaten, wie er oft begehrt, ihm mitseinem Volk den Vorzug gelassen, so hätte er sich unbedenklichund mit der nötigen Selbständigkeit gegen den Feind gebrauchenlassen können.

Marb. Niederl. 1578. Or.