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1 (1882) 1576 - 1582
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316
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316 1578 135.

18. Okt. 135. Johann Casimir an Landgraf Wilhelm.

Courtray

(Ausführliche Rechtfertigung seiner Entfernung von der Armee und Reise

nach Gent. Will von da weiter nach Seeland. Hat niemals nach der

Grafschaft Flandern getrachtet.)

Verweist auf sein Sehr, vom 12. Will allerlei Reden halber,die über ihn ausgebreitet, W. aller Sachen gründlich berichten.

Als er seiner Leibsschwacheit wegen zu Brüssel war und seineim Lager zurückgelassenen Reiter bei Nivelle aufziehen sollten,weigerten sie sich zu marschiren, ehe ihnen das von den Staatenöfters zugesagte Nachtgeld bezahlt sei.Welches wir gleichwoll,als wirs erfaren, ungern gehört und dahero verursacht, inen einsolches durch unsere abgesandten ausfürlich und ernstlich zu be-schweren, auch zum teil umb desswillen unsern abschied von inenzue nemmen." Andernteils Hess er, da er sah, wie die Staatenmit ihm und seinem Volk umgingen und wie mehr Spott und Schimpfals Ehre bei solcher Unordnung zu erlangen, auch die zugesagtendrei Monate verflossen seien, ein ausführliches französisches Schrei-ben den versammelten Staaten durch seine Gesandten vorlesen;verweist auf beiliegende Uebersetzung desselben;haben gleichwollviel erhebliche uhrsachen darinnen usgelassen, damit die Statennit zuviel beschwert würden." [vgl. no. 131 A. 1.]

Seine Reiter haben ihn schriftlich und durch die Befehlshaberund einen Ausschuss ersuchen lassen, ferner bei ihnen zu bleibenund die Ungnade fallen zu lassen, wogegen sie als redliche Kriegs-leüte das Ihrige tun und Leib und Gut bei ihm wagen wollten.Wiewoll wir nun entlich bedacht gewesen, unserm furhaben nach-zukommen, und uns us diesem uhnordenlichem werk zu wickeln,jedoch und dieweil noch der bezahlung halben nichts richtig ge-macht, so haben wir inen versprochen, uns us diesen landen nitzu begeben, sie seien dann bezalt oder gnugsamb versichert. Aberuns bei diesem regiment in der person wider ins läger zu begeben,trügen wir bedenkens; dessen sie auch also zufrieden gewesen."Dieses Bedenken besteht noch, denn sein Volk ist vom Grafen vonBossu unter das andere gemengt worden,also das wir, da es zumtreffen kommen solte, unserm kriegsvolk nit allein nichts zu gebietenhetten, sondern auch nit versichert weren, was wir uns zu den-jenigen, so bei uns, zu versehen; über das auch wir von vilen orten. für des von Alanzons kriegsvolk, welches sich täglich zum häufennähert, verwarnet worden. Nichts desto weniger aber haben wireinen weg als den andern unsers abschieds halben bei den Statenanhalten lassen. Barauf dieselben graff Güntern von Schwarzen-burg und den von St. Aldegonde zu uns gein Brüssel abgefertigtund zum höchsten gebetten, das wir us diesen landen nicht weichenwolten, sintemall inen viel hieran gelegen und der gemeine manallein uf uns sehe, so wolten sie uf wege gedenken, wie unser kriegs-volk zufrieden gestelt werden und alle ding richtig nacher gehensolten." Da er aber nach dem Vorgegangenen abnehmen konnte,was auf die Zusagen der Staaten zu bauen, hielt er nur darum an,dass das Kriegsvolk vor allem zufrieden gestellt werde und dass