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1 (1882) 1576 - 1582
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285
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80-82. 1577 285

bezeichnen und, falls sie den Beweis schuldig blieben, zu bestrafen. 17. Okt.Antwort: der Kf. habe dies Gerücht, da es von vielen Orten er-gangen, nicht ganz in den Wind schlagen können, wolle sich aberkünftig an Seh. Entschuldigung erinnern, die Personen jedoch nichtnennen. Seh. hat, obwohl er mit niemand in Ungutem zu tun, vonwegen des Königs ein Geleit begehrt und erhalten.

Wm. Milit. 3. Or.

1) Vgl. oben no. 46; Languet an Kf. August, 19. Aug. (Are. II,308/9.) Damit mag die Tatsache zusammenhängen, die in SchombergsInstruktion vom 24. Juni (no. 58) so berichtet wird: als Harlay zurCondolenz an den Kaiser abgefertigt werden sollte,veindrent nouvelles,comme ung gentilhomme qui avoit est6 d6pesch6 en Poloigne pour [Lücke]celles, avoit auetoritö le duc Cazimir, luy ayans toutes ses lettres est &ostees et luy mis ä la gebenne avec beaueoup de tourmens, qui luy au-royent este faietz." Am 13. August schickt Ludwig von Würtemberg anL. Wilhelm Bericht aus einem guten Ort über einen missglückten VersuchSchombergs, J. C. in die Hände des Königs zu liefern. (Marb. Frankr.1577 Or.) Noch am 9. Okt. nach seiner Unterredung mit Schombergrät der Landgraf J. C. sich im Ausreiten und sonst vorzusehen, (ebd.Willi. Corr. mit Pfalz Cop.) Vgl. auch ein Sehr, des Kf. Friedrich vom26. Sept. 1576 (Kl. II, 1011 A. 1).

81. Lic. Haberstockh an Albrecht von Baiern. 17. Okt.

Wie»

Bericht über die Flucht des Erzherzogs Matthias vom WienerHof. J )

Ma. 231/6 Eigh.

1) Erzh. Matthias, der vierte Sohn Kaiser Maximilians II, geb. 1557,hatte in der Nacht vom 3. Oktober den Kaiserhof heimlich verlassen undsich in die Niederlande begeben, wohin ibn ein Teil des katholischenAdels rief, um durch seine Erhebung zur Statthalterwürde sowohl einerRestauration der spanischen Herrschaft vorzubeugen als auch dem stei-genden Einfluss Oraniens Schranken zu setzen. Ein Schritt, der nichtnur in den Niederlanden, sondern fast überall, in England sogut wie inSpanien und Frankreich sehr unangenehmes Aufsehen machte. Trotzaller Beteuerungen des Kaisers war man fast allgemein von seiner Mit-Wissenschaft überzeugt. Das mir zugängliche Material über diese Frage,dessen Umfang die Verarbeitung an dieser Stelle ausschliesst, gedenkeich anderwärts monographisch zu verwerten.

82. P fa Izgraf Reichard an Ludwig von Würtemberg. 19. Okt.

Simmern

Pfälzischer Bruderstreit; Haupthindernisse der Einigung vierRäte Johann Casimirs: Weyer, Zuleger, Beutterich und Fauss. L.möge mit Markgraf Georg Friedrich eine grössere Weiterung zuverhüten suchen. Schlägt L. vor, Beutterich, der in Mömpelgardoder Hochburgund sesshaft und der Krankheit seiuer Frau halbernach Haus verreist ist, auf der Heimfahrt durch vertraute Leuteunvermerkt auf die Seite schaffen zu lassen,als er dan auch war-lich wol verdient hett" und womit dem Allmächtigen keineswegszuwider gehandelt würde; die andern würden, wenn dieser ihr Mit-gesell verloren, leiser gehen und mehr zum Frieden raten.

St. Pfalz Mb. Eigh.