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1577
77-79.
1. Oktober Verweist wiederholt auf Bonnecourt und verspricht in seinemund der Kirchen Namen ewige Freundschaft.
Marl). Fronkr. unter Heinr. III. 1577.
1) Frangois de La Personne, (vgl. über ihn Kl, II, 675) war im März1577 zu Heidelberg (Prinsterer 1.6,5), wurde später von Conde in dieNiederlande und mit La Huguerye und ArJentlieu nach England ge-schickt und erschien im August wieder bei J. 0. zu Neustadt (ebd. 150;vgl. La Hug. I, 441 ff; Thuanua LXIV. 2; Calendar a. a. 0. 465)Im Pept. wohnte er als Vertreter Navarra's dem reformirten Convent zuFrankfurt bei.
2) "Vgl. über den Frieden von Bergerac Po lenz IV, 119 ff; im Art.54 erklärt König Heinrieh III J. C. für seinen guten Nachbarn, Ver-wandten und Freund.
3) Vgl Languet an Kf. August, Frankfurt 17. Okt. (Are. II, 324).
7. Oktober
Zwei-briieken
78. Pfalzgraf Johann an Johann Casimir.
Ist nehst Albrecht und Philipp von Nassau und Rheingraf Ottozu S. Nabor mit Guise zusammengekommen, der wohl bald mitseinem Volk abgerufen wird. Hat mit G. nichts gehandelt, „souns und dem hail. reich zuwieder und nachteil ausgelegt werdenmocht."
Marb. Willi. IV. Corr. mit Pfalz- Cop.
10. Okt.Heidel-berg
79. Antwort Kurfürst Ludwigs auf die We rbung desGrafen Georg von Westerburg. *)
Weist die Bitte des Herzogs von Guise um Hinderung gegner-ischer Werbungen oder Durchzüge zurück und versieht sich, dassGuise den Gedanken an das gedrohte Herausziehen bis an -denRhein fallen lässt. Von dem Anbringen Dietrichs von Schombergbei den deutschen Fürsten ist ihm nichts zugekommen. 2 )
Mb. lll/2b f. 731. Cop.
1) Guise's Instruktion datirt Joinville 9. Sept. lieber Westerburg,dessen Werbungen schon im April den oberrheinischen Kreis in Aufregungversetzt hatten (Mb. 111/1»), vgl. J. G. Lehmann, Geseh. der Burgender Pfalz III, 317.
2J In seiner Antwort (12. Okt.) auf die unmittelbar folgende WerbungSeh. erkläite der Kf. unter Hinweis auf die Beantwortung Westerburgs,er wisse nichts von Werbungen gegen den König, sei vielmehr über dessenRüstungen und Besetzung der Grenze befremdet und wolle sich hierübermit den andern Ständen vergleichen (Mb. 111/21)).
17. Okt.Heidel-berg
80. Kurfürst Ludwig an Daniel von Mainz.
Dietrich von Schönberg hat neben seiner Werbung gegen dasGerücht protestirt, dass er um vergangene Ostern unverwahrt seinerEhre Johann Casimir habe aufheben und in die Hand des K. vonFrankreich liefern wollen, *■) dass er ferner geäussert habe, er wolleden Rheinstrom mit 6000 Hakenschützen einnehmen und dann dieBrücke zu Strassburg abbrennen. Er bat, ihm die Yerläumder zu