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1 (1882) 1576 - 1582
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269
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51. 1577 269

ziehen; hat ein schon rondatse zu Verehrung für Don Johan. Wen 3. Maier da eine jarliche Pension erlangt, soll er in Engelland ziehenwollen. Der churfurst hat ime zuentbieten lassen, er soll zu seinergemahlin ziehen, dero freunden ungern sehen wurden, das er beiI. Ch. Gn. ufgehalten wurde. 3 )

Herzog Keichart ist den 1. Maii, als er vom bischof vonLadenberg uf Neuenscbloss gezogen, mit seim gaul und ein axelauseinander gefallen, mit gefahr, das I. F. Gn. lahm daran pleibenwerden. Pleibt zu Neuenschloss.

Herzog Jörgen Hans fordert viel dings und ist ganz ernstlichmit scharfen dreuen. 4 )

Diser und anderer Ursachen halber were nichtz besser dan dasE. Ch. und F. Gn. mit einander woll verglichen.". . . .

Me. Acta post obitum II. f. 397/8 Eigh. (Weyer.)

1) Ehem's Entlassung undVerstrickung" erfolgte am 30. April(Wundt, Magazin II, 80). Die Erinnerung an Cracov's Schicksal lagsehrnahe; Ludwig von Witgenstein schreibt an Ehern (Berleburg, 15 Mai):..scio vix posse tristes effugere cogitationes, qui nostrorum temporum ini-quitatem, principum mores et ingenia, tum recentia Saxonum exemplaconsideret." (Bm. Coli. Camerar. XXXVII Cop.) In dem Sehr, der Ge-sandten Joh. Casimirs an diesen, Heidelb. 1. Mai (s. o.) heisst es gegenden Schluss:Des canzlers Verstrickung ursach mag von Saxen her-kommen, wie etlich vermutten; 2° item das wir hie etlich mahl, abernicht anders in gasterei bei ime gewesen; und 3° furnemblich E. F. Gn.schreiben, darin sie den halben teil aller teilbaren gutter begerun, da mandas testament und codicill nicht durchaus pure halten will"; von diesemBegehren, wovor der Kf. gewarnt worden, hat der Kanzler zu ihnen nichtein Wort gesagt;zum 4 len , dweil ime zugemessen wurdet, das er das

testament gesmidet habe.....zum 5 ten hat er der canzler dem churf.

uf sontag sehr rund zugesprochen und die gefahr auch gewissen furge-mahlet, das Smidberger . . . gesagt, haben soll: "Wen ich ein her wereund mein diener so mir begegneten, griffe ich im nach der hauben." 6.zeigen etliche an, der Kf. habe erfahren, dass der Kanzler Urlaub begehrt,und gefürchtet, er werde stracks zuJ.C. ziehen. Nach dem Sehr. Johannsvon Nassau an den Hofmeister seiner Söhne (zu Heidelberg), Dillenburg13. Juli, bezichtigten der Kf. und seine Gemahlin andern gegenüber Ehern,dass er nicht allein Kf. Friedrichs Confessionaus seinem eigenen köpfgemachet, sondern auch irer Ch. Gn. testament gestelt und demselbenkurz für irem ende, als sie in höchster Schwachheit gelegen, die bandgefuret und, wie wirs änderst nicht verstehen können, ganz gefebrlicherweise hierin gehandelt habe"; ferner solle auchdie nassauische sach"seine Verstrickung mitverursacht haben, wogegen der "Graf unter kräftigerVerteidigung desfrommen ehrlicheD Manns" "Verwahrung einlegt. (Idstein,Conc.) Unmittelbar vor der Katastrophe hatte Oranien Ehem brieflichersucht seinen in Heidelberg studirenden Sohn Moritz zu sich ins Hauszunehmen (Prinsterer I. 6, 82; 89; 94).

2) Languet Are. II, 291.

3) Vgl. Seh weinich en, Denkwürdigkeiten p. 133 ff; 165.

4) Vgl. über den Erbschaftstreit des Pf. Georg Hans mit KurpfalzMoser, Patriot. Archiv XII, 13 ff.