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1 (1882) 1576 - 1582
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246
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246 1577 31-32.

24. Febr. hero unter . . . hertzog Fridericben pfaltzgraven , . . von dem hl. abent-mal nicht nach menschlicher vernunfft . . . sonder rund vnd einfaltig nachgottes wort, tröstlich vnd christlich gelehret worden ist", 1577 4°. (B m iAm Schiusa die Klage, dass sie nie in einem freien synodo gehört worden-sie flehen um Gotteswillen, dass man wolle gemach tun und die Sachzur freundlichen Unterredung kommen lassen u. s. w. Die Predigt istvon Tossanus, dem ihre Veröffentlichung nachher von Seiten des Ki. zumbesondern Votwurf gemacht wurde. (Mieg, Monum. pietat. I, 229)

6) Datirt Amberg 24. Dezember 1576 (Me. 991. II. f. 117 Cop.).

7) Das Sehr. J. 0. an Ludwig, Heidelb. 25. Januar, ebd. I f. 1 Or.Ludwigs Antwort, Amberg 7. Febr., II f. 154 Or. (lehnt die begehrteHuldigung ab und ersucht J. C. wegen des Codicills seine Hinabkunft nndgänzliche brüderliche Vergleichung abzuwarten.)

8) Vgl. oben no. 26.

9) Gemeint ist das 1566 gegründete Pädagogium zu Amberg. (MiesI, 197; Struv p. 163 ff.)

10) Das Sehr. J. C. Heidelb. 6. Febr., Me. 991. I. f. 16 Or., dieAnt-wort Ludwigs Amberg 12. Febr. ebd. II. f. 179 Or.

32. Johann Casimir an Kurfürst Ludwig.

Bedenken zum Kölner Kreistag.*) Der Friede in den Nieder-landen unwahrscheinlich; der einzige Ausweg gänzliche Abschaffungdes spanischen Regiments und Kriegsvolks, ohne welches Funda-ment die deutschen Fürsten mit allen Handlungen nur bei der Naseherumgeführt werden. Die Geistlichen neigen zu Spanien. Die[vom Kf. angeregte] Unterscheidung zwischen den Verwicklungendes Reichs [Maestricht, Lüttich] und denen der Niederlande mitSpanien nicht durchzuführen; das Reich sollte mit den Staaten ge-meinsam handeln, 2 ) die übrigens schon durch Verbindung mit denfünf Kreisen oder sogar durch blosses Reichsverbot des spanischenKriegsdienstes hinlänglich unterstützt wären; verweist auf dasfrühere Verbot des obersächsischen Kreises; das Reich ist jetztüberdies im Stand der Notwehr;so erstreckt sich auch dieteutsche freiheit nicht wider die keis. Mt. oder das reich." ....Die Freilassung ihres Vetters Egmont zu erwarten. Pf. Georg Hansberichtet ihm, dass die Franzosen bis nach Lützelstein und Einerts-hausen streifen und Chätillon und Dürkenstein eingenommen habensollen. 3 ) Spanische "Werbungen Hannibals von Ems in der obernMarkgrafschaft und im Breisgau. Gefahr einer Vereinigung fran-zösischer und spanischer Truppen in Deutschland. Mitteilung derDreizehn zu Strassburg, was Erzh. Ferdinand der Religion halbergegen die Stadt Colmar vornehmen will.....

Mb. Ul/3a f. 93. Cop.

1) Am 17. Dez. 1576 schrieb der niederrheinisch-westfälische Kreis-tag zu Köln wegen der Exzesse der Spanier zu Maestricht gegen Lüttichu. a. B.-Stände eine Versammlung der Obristen und Zugeordneten (bez.Räte) ihres eigenen sowie des kur- und oberrheinischen Kreises auf den14. Jan. 1577 nach Köln aus. Diese Versammlung beschloss am 30. Jan.Abhaltung eines weiteren Tags zu Köln am 4. März (mit ßeiziehung desniedersächsischen und schwäbischen Kreises, die aber nicht erschienen),Veranlassung eines R.-Deputationstags, Aufstellung von 600 Pferden fürLüttich und ein Sehr, an Don Juan. Inzwischen kam unter kais. Ver-