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1 (1882) 1576 - 1582
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242
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24. Febr. befunde, das wir sambtlich die huldigung solten einnemen, welchesgleichwol nit geschehen, und dahero ervolgt were, das S. L. dastestament nit hetten offnen wollen; habe protestirt, dadurch demtestament an seiner würklichkeit nichts prejudicirlich sein solt.

16) Und nachdem ich befunde, das mir Boxsperg und Mosspachim testament und hernach im codicill Neustatt, Lautern und Be-ckelnheim verordnet, also wolte ich mich gern in registern ersehenund mich alsdann vor verfliessung der dreien monat, wie das testa-ment bevilcht, mich ercleren. Daneben wolte ich S. L. gebetenhaben, in obgemelten uns vermachten stucken kein enderung inreligions- und andern Sachen furzunemen und nichts von bemeltenämbtern alienirn zu lassen. Darauf S. L. sich ganz freundlich er-botten, ich solle mich dessen alles versehen; und wann sie mirir herz im leib mitteilen konnten, sie woltens tun. Wie solchesmarschalk und faut gehört und dessen guet zeugknuss geben können. 2 )

17) Es haben auch grosshofmeister, canzler und rate sontagsnach mittag ein schrift, darinnen S. L. die neurung in religions-sachen, was daraus ervolgen wurde, angezeigt, übergeben, numero l, 3 )

18) Nach dem nachtessen haben S. L. mich zu sich allein er-fordert und mich ganz freundlich gebetten, das stadhalterambt an-zunemen und die inspection fieissig versehen wolt. Darauf ichgesagt: weiln S. L. sich gegen mir in tractatu der vatterlichendisposition so freundlich und bruderlich selbst mundlich erclert,konnte ich solches fuglich nit wol abschlagen; solten S. L. mirgenzlich vertrauen, da ich wüste derselben in politischen sachenin eim mehrern zu dienen, das ich solches von herzen gern tun wolt.Und seind S. L. des andern tags hinweg gezogen.

19) Disen abend ist ein hessischer gesandt mit namen Arnoldvon Virmunde ankommen und den andern tag frue gehört worden,darnach sein anbringen in Schriften begert, wie ime wider einantwort gleichsfals in Schriften gegeben worden, laut copei mitnumero 2 und 3 bezeichnet.

20) Etliche wenig tag hernacher, als S. L. abgereiset, so habich abends bevolen, zur predigt wie preuchlich in der capellen imschloss zu leuten. Da hat mir mein gemahel gesagt, mein bruderhette irem predicanten bevolen in der capellen zu predigen. Daraufich geantwort, mein bruder hette mir vor S. L. abreisen nichtsdavon gesagt; ich hette mich sonsten der gebur gegen ime erclert.Also des andern tags hat mir gemelter meiner gemahel predigerein schrift übergeben hieneben zu sehen mit nura. 4. 4 ) Darauf ichgeantwort, mein bruder hette mir das wenigste nit davon gemeldet.Also ist solliches au meinen bruder hinaufgelangt. Darauf S. L.