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1 (1882) 1576 - 1582
Entstehung
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231
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18-20. 1577 231

18. Kurfürst Ludwig an Johann Casimir. 4. Januar

Amberg

Auf dessen Sehr, vom 19. Dez. betr. die geistlichen Funktionen ./des Tossanus in der Hofkapelle und Peterskirche zu Heidelberg; X.hat dem Faut Befehl zur Einstellung des Gottesdienstes in der Hof-kapelle gegeben. Tossanus soll nur im Zimmer vor der Kurf.Wittwe und J. C. predigen. Bedauert, dass die Mutter und J. C.den Prediger von dessen Gemahlin Barth. Hoffmann nicht gehörtund dieser, dem er die Predigt in der Hofkapelle (nicht zur Be-einträchtigung von J. C. Präeminenz) befohlen, sich wieder auf dasZimmer der Pfalzgräfin beschränkt hat. Seine Prädikanten hat erauf die Schrift, A. C. und Kirchenordnung Ottheinrichs gewiesenund sie vollziehen seine Anordnung nicht, um J. C. zu ärgern,sondern aus göttlichem Befehl.

Me. 991. II. f. 129. Or.

19. Pfalzgräfin Elisabeth an Kurfürstin Anna von 6. Januar

Sachsen. Heidel-

berg

.......Diebösen Tröpfe", deren Abschaffung der Vater

JKf. August] betreiben möge, *) haben J. C. geraten, er solle dasLand wider den Willen des Kf. [Ludwig] einnehmen und dessenReformation der Kirchen nicht zulassen, die Doctoren und Rätedes Vaters [Kf. Friedrich] aber, wenn der Kf. sie nicht behaltenwill, zu sich nehmen; wirklich hat J. C. sich zu Letzterem bereiterklärt und den beurlaubten Zuleger zu sich genommen; Dr. Weyerist Amtmann zu Lautern. Sie raten J. C. viel, das wider denBruder ist, das sie nicht alles schreiben kann, und J. C. folgt ihnengetreulich. Wären sie von ihm, so würde J. C. sich wohl mit derReligion weisen lassen. Sie sagen auch zu J. C, wenn sein Brudernicht will wie er und sich wider ihn auflegt, so soll er in dieSchweiz ziehen und darinnen wohnen; die Schweizer werden demKaiser und allen Fürsten genug zu schaffen geben. Sie raten soviel Böses und J. C. hats nicht bös in Willen in Schweiz [zu gehen].Sollen die Brüder uneins sein, so begehrt-sie keine Stunde zuleben........

Dr. (nach einem Auszug von Kluckhohn; vgl. Kl. die Ehe Joh. Casimirs p. 51/2).

1) Dies geschah eben damals durch ein Sehr, des Kf. August anKf. Ludwig, Dresden 7. Januar; A., der auf sein letztes Sehr, noch keineAntwort hatte, hofft, dass L. seine wohlgemeinte Erinnerung nicht übelgenommen hat. (Me. 992. Or. Ebd. L. Antwort vom 15. Jan.)

20. Kurfürst Ludwig an Kurfürst August. 11.Januar

Reichen-

Zweifelt nicht, dass A., obwohl dessen Räte zu Regensburg dasweitere Ansuchen anderer A. C. Verwandten beim Kaiser nachdessen erster Hauptresolution nicht unterstützt haben, doch diegemeinen Religionssachen auch künftig befördern und Verletzungendes Religions-Friedens sowie der Nebendeclaration abschaffen helfenwill. Da das Memorial der übrigen Gesandten vor seinem Regier-