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1 (1882) 1576 - 1582
Entstehung
Seite
225
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10-11. 1576 22')

guttherziger leut seien, die nach der rainen lehr seufzen und gar 2G. Nov.glittherzig seien und gott werden danken, das inen geholfen wirt.Uud die gleich den audern angehangen uud mit dem bösen gifteingenomen, die werden sich berichten lassen, dan sie bisher beredtgewesen, das wir es mit den Papisten halten.

Die andern muss man fahren lassen, dan Lutherus schreibt:Man soll das wort gottes den leuten fürtragen; wer nit wolle, derfahr hin.

So dörft ir euch nichts besorgen, dan ich dem obervoten a'.l-liie will bevelch geben, euch schütz und s- hirm zu halteu, und nochvor nacht die von der universitet uud den rat der statt erfordernund inen fürhalten lassen, das euch und euwern adjuncten die kirchzum h. geist eingeraumbt seie, und inen bevelen, das man euch sollunbctrübt lassen.

Und da euch etwas sollte begegnen, so sollt ir den obervotenallhie und den alten decanum ansprechen, die dessbalb von unsbevelch werden haben, euch beizustön uud wa von nötten, uns dessenuf der post zu berichten. Und da sie dasselbig nit wollten tun,so sollt ir mich dasselbig berichten; kau mier das uf der gelegtenpost in vier tagen zukommen. Soll euch forderliche resolutionund besebaid widerfahren.

Darüber 1. Ch. Gn die credenzschrift ist erst überatitwurtund das vermeldet, was in meiner instruetion begriffen und zu be-richten gewesen." 2 ) .................

St Relig. Sachen: Consistorial-Acten no. 747. Eigh.

1) Vgl. das Sehr. Kf. Ludwigs an den Herzog um Ueberlassung desTübinger Professors Schnepfius, Heidelb. 18. Nov. (Or ) und die Instruk-tion des Herzogs für den statt Schnepfs abgefertigten Propst zu Stutt-gart Bidenbach vom 23. Nov (Cone. St. a. a. O.), ferner Sattler, Gesch.des Herzogthums Würtenberg unter der Regierung der Heizogen V(Tüb. 1772), 43/4. Die Instruktion befahl Beobachtung grosser Vorsicht,namentlich in Bezug auf das Concordienwerk und auf den verstorbenenKf. Friedrich. Ueber Ludwigs ablehnende Haltung gegen das TorgischeBuch vgl. Heppe III, 165 ff.

2) Bidenbach berichtet weiter ausführlieh über seine neue Stellungund die sonstigen Vorgänge in Heidelberg.

10. Dez.11. Landgraf Wilhelm an Johann Casimir. Ziegen-

(Ermahnung zu brüderlicher Eintracht. Kf. Ludwigs ablehnend»; Hallunghindert ihn weitere Schritte zu tun.)

. . .E. L. schreiben, so sie under dato den 1. decembris anmich getau, hab ich entpfangen und gelesen, du mich erstlich gegenE. L. der zuentbietung bestendiger freundschaft, daran mir nie ge-zwaifelt, auch mains tails kain mangel sain soll, freundlich bedan-ken. Also hab ich auch aus dem selben schraiben E.L. freundlicherpieten und das sie- sich gegen irem bruder dem churfursten der-massen verhalten wollen, damit das widertail, so die trennungzwischen euch den geprudern verhoffen, zu schänden werden sollen,

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