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1 (1882) 1576 - 1582
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220
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220 1576 5-6.

November erfolgte endlich auf das kategorische Verlangen J. 0. am 24. November'auf die Anregung J. C. wegen dessen, was laut des Testaments an dieKff. und Fürsten gelangen zu lassen [Artikel 1. und 30.], entgegnete derKf, er habe wegen Geschäftsüberhäufung das Testament noch nicht durch-lesen können, wolle aber diesen Dingen mit Ernst nachdenken und sichin dem unverweislich erzeigen (Faut zu Heidelberg übergibt summariewas sich bei eroffnung der vatterlichen disposition und darnach verlaufen"25. Nov. ebd.).

2) Dies spricht doch gegen die Vermutung Kluckhohn's (das Testa-ment Friedrichs des Frommen, abgedruckt aus den Abhandlungen derMUnchener Akad. der "Wissenschaften III. Ol. XII. 3, p. 12/4), dass Fried-rich die Confession selbst verfasst habe.

12. Nov. 6. Kurfürst August von Sachsen an Kurfürst Ludwig.

Weiden- (Condolenz. Rät zur Beseitigung des Calviiusmus und Vermeidung der" a * n ausländischen Händel.)

Mein freundlichen dinst und was ich iderzeit liebes undguttes vormack. Hochgeborner fürst, freundlicher lieber vetter,schwager und sonn! E. L. schreiben, dorin sie mir derselben hernvatters weilant pfalzgraff Friderichs churfursten milder gedechtnustotlicheu abgank vormelden, habe ich heut dato den 12 dises monatesfreuntlich empfangen, habe mit E. L. auch dises fals halben einchristliches mitleiden. Weil aber das Sachen sein,' so mit keinemharrn herwider zu bringen, so werden sich E. L. als ein gotseligerchristlicher fürst mit gedult dem willen des allerhöchsten unterwerfenund dem trauen gott heimstellen. Und die weil durch diesen falldie chur Pfalz an E.L. gefallen, so wünsche ich E. L. zu sollicherdingnitett gottes Segen und alle zeitliche und ewige wolfart. Undbitte E. L. zum freuntlichsten, sie wollen ihr in ihrer iczo angehen-den regirunk das reine unvorfelste lauter wort gottes in ihrenlanden zu pflanzen und vortzusetzen je nicht unterlassen, auch allenCalvinisten steuren und weren, das sie in derselbigenlanden nicht mer leut mit irem gifte beschmeissen, in zeiten ab-helfen. Und dormit ich mein treues herz, so ich zu E. L. trage,gar auschutte, so bitte ich auch E. L. selbest zum besten, E. L.wollen sich in die ausländischen hendel nicht mengen, es gescheauch gleich in was schein es wolle, so werden E. L. sunder zweifeieine ruige regirunk und gutt gewissen haben und behalten. Undbit nach einmall E. L. ganz freuntlich, sie wollen meine trau-herzige ermanunk jo nicht anders als christlich und wol gemeintvon mir verstehen und aufnemmen. Do auch doruber E. L. mitdem geringsten solten beschwert werden, es were auch gleich vonwem es wolt, so sollen E. L. gewisslich sich das zu mir vorsehen,das ich derselben die hulfliche hant treulich bitten und bei dersel-bigen, was ich im wammes habe, willick zuseezen will. Die ich