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1 (1882) 1576 - 1582
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216
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216 1576 5.

November den Papisten ursach zu frolocken gegeben wurdt, das sie sehendas wir bruder in religione getrent; welches wa möglich zu vor-kommen guet were und geschehen konte, wan E. L. [!] schlechtvermog unsers herrn vatters letzten willen solche confession hettender kais. Mt. und allen chur- und fursten zugeschickt, dan jenit die schlechte zuscbickung, sonder die guethaissung allein E. L.[!] gewissen beschweren kan.

Zum andern, do I. Ch. Gn. wurden abschlagen, vermog testamentsweiland meins gnedigsten herrn kirchenordnung, catechismum, almusenund andere Ordnung zu halten, sonder die abzutuen, item do I. Ch. Gn.wolten uff abstellung der kirchenräte ampts beharren, auch kirchen-diener absetzen und uffstellen, werden sie ursach anzeigen:

1) solche seien wider ir gewissen;

2) man müsse gott mehr gehorchen dan den menschen; siehetten irem herrn vattern solches selbst gesagt, sie muesten mehi'uff gott und die undertanen sehen dan uff I. Ch. Gn. als denvatter;

3) sie hetten irem herrn vattern bei iren lebzeiten nit ein-geredt, was die getan; sie kunten ir auch nicht einreden oder Ord-nung geben lassen.

Antwort.

Ich kan nit underlassen, catechismum, kirchenordnung, ehe-policei, almussen und andere Ordnung zu halten, allermassen wiedie uffgericht:

1) meins gewissens halb, dieweil die gottes wort allerdingsgemess seind;

2) unsers herrn vatters testaments und letzten willens halben,und dieweil ich mit der tadt erfaren, wan ich meins herrn vattersrat und bevelch gevolget, das mich gott der herr gesegnet hat;

3) dieweil auch weder die kais. Mt., churfursten, fursten undandere, sonderlich aber die A. C. verwandte stende solche wedermit gottes wort noch sonsten haben können umbstossen, sonder S.Ch. Gn. die vor inen allen mit furlegung der bibel und A. C. gegenmenniglich behaubtet, die auch gott bis in sein todt bestendiglichund unangefochten dabei erhalten, ja ime auch ehr, rum und segeureichlich desswegen verliehen;

4) dieweil ich auch nimmermehr meinem herrn vattern dieunehr antuen kan, dasjenige, so S. Ch. Gn. mit so vil muhe, arbeit,beten und seufzen zu gott, mit so grossem Unkosten, mit rum derganzen weit und einem aufrichten runden gewissen für gott, wiedan sein ruiger abschied bezeuget, angerichtet, uff einmahl ohn-