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1 (1882) 1576 - 1582
Entstehung
Seite
VII
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Vorrede. VII

Gesandten führte mich ein zufälliger Aufenthalt in Venedig,wo sich freilich nur die modernen Copien befinden; für diefolgende Zeit hoffe ich die Originalien in Wien benützenzu tonnen. Dass freilich z. B. die Geschichte des AugsburgerReichstags von 1582 aus den sämmtlichen angeführten Quellennoch nicht vollständig gegeben werden kann, ist mir wohlbewusst.

Es erübrigt noch ein Wort über die benützte oder viel-mehr die nicht benützte Literatur. Abgesehen von den Lücken,die sich namentlich auf dem Gebiet der französischen Publi-kationen leicht bemerklich machen, möchte ich darauf hinweisen,dass ein ungünstiger Zufall gerade die wichtigsten ausländi-schen Quellenwerke vor der hier behandelten Periode abbrechenlässt. Ich erinnere nur an die State Papers, die jetzt bis1577 reichen, an die Papiers de Granvelle, die spanischenCorrespondenzen der Coleccion de documentos, die correspon-dance de Philippe II von Gachard, die Correspondenz Katha-rina's von Medici. Eine in der Revue historique angekündigtejedenfalls sehr reichhaltige Arbeit von Loutchisky (Philippe IIet les Guises) ist leider ebenfalls noch nicht erschienen. Zumeinem lebhaften Bedauern kam mir der letzte Band derState Papers (1575 1577) erst nach Vollendung des Drucksder Einleitung und der nächstfolgenden Bogen zu Gesicht;noch später erhielt ich durch besondere Gefälligkeit die Aus-hängebogen von Lossen's Buch über den kölnischen Krieg(1. Band). Die Nachträge sind in Folge hievon umfangreichergeworden als ich wünschte.

Die Orthographie der deutschen Documente wurde durch-aus, soweit es mir den Lautwert nicht zu alteriren schien, ver-einfacht, im Anschluss an die einfachsten wirklich vorkom-menden Formen. Johann Casimirs ursprüngliche Schreibungliegt in der Publikation Häusser's (dem sogenannten Tagebuchdes Pfalzgrafen) vor. Ein Gesammtregister wird dem drittenBand heigegeben werden.

Zum Schluss möchte ich den sämmtlichen Vorständen undBeamten der von mir benützten Archive und Bibliothekenmeinen wärmsten Dank für ihr überaus freundliches und för-derliches Entgegenkommen aussprechen. Ohne einzelne Namen