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tiere zu den luten glich in dines riches hört unter dentuten die Bauern verstellt und alle übrige Welt unterden Tieren. Auch hier setzt natürlich sein Tadel ein,aber diesmal, wie wir ihm glauben werden, mit gutemGrund. Die alte Meier Helmbrecht-Klage ertönt auchbei ihm:
2693 der pfluc mite nider ligen,
du hast dich ouch vereigen
des haken und der eyden.
die arbeit wirt dir leiden:
nach ritter'Schaft du werben
teilt, des mitstu verterben
an libe und an sele. —■Trüb wie er selbst ist auch sein Christentum. Vonder schwärmerischen Verehrung der Mutter Gottes, wiesie sich sonst wohl in geistlichen Werken in einer Füllewenn auch herkömmlicher Bilder und Gleichnisse aus-drückt, ist bei ihm nichts zu spüren. Meist heißt siekurz sitze Maria oder formelhaft milde sitze matt, seltendaß ihm ein herzlicher Ton für sie entquillt, wie Mariasin muterlin 4409. Das Martyrium Christi stellt er inden Mittelpunkt seines Christentums, er zeigt eine fastherrnhutische Neigung, bei den Leiden und Wunden desHerrn zu verweilen und sich alle Einzelheiten seinesOpfertodes zu vergegenwärtigen. Daher die Einfügungder langen Passion in die Glosse zu Kap. 4, die reinäußerlich durch nichts gefordert wurde, ebendaher inKap. 6 das Ausspinnen von ein paar Worten des Kom-mentars zu einer langen Predigt über Christi Leidenund Sterben (5183 ff.). Die da jamer dem herzen schenlcen(2434), scheinen ihm den Sinn des Lebens zu erfassen;das Martyrium scheint ihm der sicherste Weg, die Kronezu erringen; immer an das Leiden des Herrn zu denkenund sich auch im Gebet darein zu versenken, empfiehltseine Lehre (5226. 5618) und sein Beispiel.
Ein asketischer Zug haftet ihm an. Heine Jung-frauen, die weitabgewandt nur um den Bräutigam Jesussich bemühen, die in Keuschheit sterben, sind sein Ideal.