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können, aber doch erwünschte Gelegenheit zur Feststel-lung von Übereinstimmungen und Abweichungen geben.In Betracht kommen neben dem grundlegenden BuchPfeiffers über Nie. v. Jeroschin die Untersuchungen Helmsüber die Sprache Heslers (Einl. zum Evang. Nicod.p. XXXIII ff. und PBB24,145ff.) und des Makkabäer-dichters (Einl. p. XIX ff.), die nur darin ein wenig übersZiel schießen, daß sie der Möglichkeit quantitativ un-reiner Bindungen nicht genügend Spielraum lassen.Ferner die Arbeiten Ziesemers über Jeroschin (Berl.Beitr. zur german. und roman. Philol. Bd. 31), W. Mül-lers über die md. Paraphrase des Buches Hiob, endlichHerings über die Judith (vgl. p. 1 Anm. 1).
Für die Sprache des Dichters sind im ganzen nurdie Reime maßgebend. Formen aus dem Innern desVerses sind nur dann gelegentlich herangezogen, wennes sich um die Silbenzahl eines Wortes handelt. Denndie feste Silbenzahl des Verses kann den Silbenbestandeiner Form für das Original sichern. Für gewisse be-merkenswerte Erscheinungen sind außer den poetischenWerken des Ordens auch die deutschen Urkunden desOrdenslandes verglichen.
L D
A. Lautlehre.
Vokalismus.
1) Allgemeines.
Quantität. Der Dichter reimt notorisch quan-titativ unrein, er bindet z. B. o (= ä) unter den gleichenBedingungen mit ö und ö, vgl. p. 35. Beime zwischenkurzem und langem Vokal lassen sich deshalb für dieFrage der Vokaldehnung und-kürzung nur in beschränktemMaße verwerten. Völlig sicher ist die Vokaldehnungimmerhin in betonter offener Silbe. Ich verschiebe des-halb die Anführung aller Reime, die Länge und Kürzein geschlossener Silbe binden, unter die Besprechung dereinzelnen Vokale und zähle im folgenden nur die auf, in