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ein'gt. Er geht wie stets von dem Eigennamen aus: Beiist uns zu heduten 'vras' 8181 (vgl. Hieron., Patr. 23,896Baal = liabens sive devcrans) und schließt daran die Deu-tung : der trache ist die saze: 'suntliches gutis gewin', gewiße^ne eigenmächtige Deutung; denn Her lag kein Eigen-name vor. Vor beiden warnt der erste Teil der Glosseden Menschen vn Ton der Büßpredigt (8177—8204). Derzweite Teil hält sich nur an die zweite Geschichte unddeutet das Schicksal Daniels unter den Löwen und seineSpeisung durch Habakuk tropologisch auf den Menschen,der in der Grube der Versuchung den Todsünden an-heimfällt, aber durch das Altarssakrament gespeist undgerettet wird. Die Auslegung deckt sich in den wesent-lichen Zügen mit der Glosse von Kap. 6 1 ).
Kapitel VII.Litterarische Beziehungen des Daniel.
1) Makkabäer.
Daß der Dichter die deutschen Makkabäer gekannthat, bezeugt ein ausdrückliches Citat:6216 siver nu disser rede gert
vurhaz, der suche sie dort
Machabeorum dutscher wort
gemachet zum ersten an . .Aber die Abhängigkeit des Daniel geht weit über einesolche gelegentliche Benutzung hinaus. Vielmehr sinddie Makk. in manchen Fragen der äußeren Form geradezudas Muster für den Daniel gewesen.
1) Die Deutung der Lüwen auf die sieben Todsünden, die beidenKapiteln geme'nsam ist (5659 ff. und 8208 ff.), begreift sich eher ausKap. 14, wo sich sieben Löwen in der Grube befinden, als aus Kap. 6,wo ihre Zahl nicht näher angegeben wird. Es scheint also diesesStück der Glosse zu Kap. 6 ursprünglich an Kap. 14 anzuknüpfen.