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Stiluuterschied vor. Dieser Gebrauch rückt den Danielvielmehr in die Nähe Tilos v. Culm.
2) Tilos Siben ingesigel.Ginge man allein nach inneren Kriterien, nach derStufe der Stilentwicklung, so würde sich ohne weiteresdie Reihe Makkabäer, Daniel, Tilo ergeben. Aber damitstimmt die Datierung nicht zusammen: die Sib. inges.sind bald nach dem Amtsantritt des Hochmeisters Luderv. Braunschweig, der am 17. Febr. 1331 erfolgte, vollendetworden, nämlich am 8. Mai. Über die Zeit der Beendi-gung des Daniel geben nur die beiden Verse Auskunft:bruder Luder, dem orden homeister hie geivorden 8321 f.Sollte nun bei den Übereinstimmungen, die doch kaumzufä^ig sind, Tilo der Nehmende sein, so müßte der Ab-schlfß des Daniel unmittelbar nach dem 17. Februar ge-schehen sein und Tilo sein Werk in der kurzen Zwischen-zeit vollendet haben. Das ist wenig wahrscheinlich.
Man wird also den Daniel als das spätere Werk an-sehen müssen.
Schon die Vorreden beider Dichtungen deuten aufZusammenhang. Außer dem traditionellen Eingangsgebetzu Gott und der Jungfrau Maria, das sich bei beidenz. T. recht ähnlich formt (Inges. 40 f. der gip mir ein an-begin, ein mittel und ein ende, Dan. 93 f. das ir sun minanbegin si, ende, mitten der sin) steht in beiden Einlei-tungen die Widmung an den Deutschen Orden. Auchden besonderen Hinweis auf den Hochmeister Luder v.Braunschweig und seine Verwandtschaft mit der hl.Elisabeth haben beide Dichter gemein, nur daß ihn derDanieldichter für die Nachrede aufspart. Ebenso wirdes kein Zufall sein, wenn unter den Vorwürfen gegenverrottete Geistliche bei beiden ein Hieb gegen die Klei-dung fällt (Inges. 4102 f. ire kappen, ire wat di han wolhundert vcdden, Dan. 2738 cappin runtzil me dem zw>r).Ähnlichkeit des Inhalts zeigt sich auch zwischen Inges.4745 ff. esu Gotes barmherczeJceit, di iclichem ist gereit der czu