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Daniel, eine Deutschordensdichtung
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mit (an) der «aU Makk. 2068. 2282. 3230 u. ö., Dan. 4000. 4622.6030. 6608.

allen enden Makk. 90. 8428. 10543 u. ö., Dan. 4542. 6586.

Was die Reimkunst der Makk. auf eine so niedrigeStufe rückt, ist hauptsächlich die Heranziehung leererAdverbien als Reimhilfen. Hier zeigt der Daniel greif-bare Unterschiede, wenn ihn auch leider die legere Reim-manier der Makk. stark beeinflußt hat. Bei Wörtern wievorwar, gereit, gliche, vort, eben, vil eben, gar, vil gar zeigensich in der Häufigkeit der Verwendung noch keine erheb-lichen Unterschiede. Merklich seltener erscheinen da, do,so, hie. Besonders sträubt sich der Dichter dagegen,solche Worte zu Reimfü^seln . zu degradieren, die nocheinen ausgeprägteren Bedeutungsgehalt hatten als etwagar und eben. So erscheint nur sporadisch vurbaz me(263.1480.1915.7843), (ie)doch (1092. 2733. 3935. 5003; 320),sit (322. 3976. 4680. 4746. 5129. 6713), sint (186. 8312),sider (7938), sa (4826. 5322), alles Worte, die in denMakk. massenhaft als Reimhilfen auftreten (sint und saz. B. je über 30 mal).

Ein weiteres Mittel der Reimkunst, das beidenWerken gemein ist, besteht in der Verwendung gewissernegativer Ausdrücke:

ane wanc (wanken) Dan. 4014. 4788. 5565. 6501. 8127, Makk. 340.

ane var Dan. 4447. 5926. 6493. 6838, Makk. 936. 5923. 10329.

sunder lazzen Dan. 550. 2934, Makk. 9597. 13544.

ane misseivende Dan. 2540, Makk. 6411.

sunder haz Dan. 7547, Makk. 10036.

ane wan Dan. 862. 1294 u. ö. (15 mal), Makk. 4314. 10498. 11484.

Schon aus diesen Übereinstimmungen ist ersichtlich,daß der Daniel solche Wendungen häufiger gebraucht alsdie Makk. Und das bestätigt sich, wenn man beideWerke im ganzen gegeneinander hält. Vor allem fehlenden Makk. so gut wie ganz die charakteristischen nega-tiven Infinitive, die der Daniel, wie auf p. 170 gezeigtwird, namentlich in den Schlußpartieen häufig als Reim-hilfen heranzieht. Hier liegt in der Tat bei aller Über-einstimmung in den Reimmitteln ein ganz greifbarer