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sie einfach an die biblischen libri regum. — Für dieKämpfe zwischen Darius nnd Alexander, die Gewinnungder Weltherrschaft durch den Griechen und seinen Toddurch Vergiftung verweist der Dichter auf die deutschenMakk., er meint die Verse 451—990.
Glosse zu Kap. 9 (6505—6554). Der Text ent-hält das Gebet Daniels und die Prophezeihung vonden 70 Wochen, die über Jerusalem verhängt sind,ehe seine Kettung kommt. Dazu macht die Glossedie Bemerkung, daß die Wochen Jahre sind, vielleichtauf Grund der Hist. schol. 1 ). Dann folgt die Angabe,daß die 70 Jahrwochen die Zeit von Christi Geburtbis zum Antichrist bezeichnen. Das ist höchst auf-fallend und zeigt in hellstem Lichte die Tendenz desDichters, möglichst viel von den Visionen auf den Anti-christ zu deuten, um eine Beziehung zur Apok. herzu?stellen (vgl. p. 147). Denn die allgemein übliche Deu-tung, die von dem Kommentar des Hieronymus an durchausfeststeht, sieht das Erscheinen Christi auf Erden alsEndpunkt der 70 Jahre an 2 ). Es folgen dann ein paarselbständige Verse über die Zeichen, die dem Antichristvorhergehen, — offenbar um die Glosse ein wenig zufüllen. Dann bricht sie ab und verweist für weitereAuskunft über den jüngsten Tag auf die Apok. (vgl.p. 129 f.).
Glosse zu Kap. 10 (6727—6858). Sie zeigt dieübliche tropologische Eorm; ihr Kern ist wie immer dieÜbersetzung des Eigennamens, Persis = versuchunge 6842 f.(vgl. Hieron., Patr. 23.879 Persae = tentantes). Die übliche
1) Patrol. 198, 1459 D: Et proposuit hebdomadas non Hierumsed annorum, ut Septem anni sint hebdomada una.
2) Hieronymus nennt als einzigen Vertreter der Ansicht, die derDichter äußert, Apollinarius Laodicenus (Patr. 25,573), freilich mitgrößtem Vorbehalt. In die Glos, ordin. ist diese Deutung schon nichtmehr aus Hieronymus übergegangen.