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Dichter die einzelnen Züge des Textes und der Glossegegenüberstellt. Der Kern ist die Namensauslegung 5517Darins = vruchtberleeit odir der da meret hört (vgl. p. 113).
Mit Kap. 7 setzt eine neue Glossierungs-methode ein, die bis zum Schluß nur noch zweimalunterbrochen wird und einem zu starken Anschwellen desWerkes auf radikale Weise steuert. Der Dichter verweiststatt einer eigenen Glosse auf irgend eine litterarischeQuelle, in der die Erklärungen zum Text zu finden seien.Aber die Rücksicht auf die Länge war gewiß nicht alleinbestimmend, sondern auch die wachsende Schwierigkeit desStoffes. Denn jetzt beginnen die dunklen apokalyptischen Vi-sionen, die für die allegorische Glossierungsart des Dich-ters so wenig wie möglich geeignet waren. Mit den ver-schiedenen aus dem Meer aufsteigenden Tieren oder dengewaltigen Kämpfen der Monarchieen konnte eine Alle-gorie nichts anfangen, die darauf aus war, alles um denMenschen zu zentrieren. Auch gehen in den kommendenKapiteln die Eigennamen aus, die immer dazu dienenmußten, die Brücke zwischen Text und Glosse zu schlagen.
Kap. 7 erzählt von den vier Tieren, die dem Meerentsteigen, und von dem Gericht, das über sie ergeht. DenDichter interessiert nur das letzte Tier, das er nach derüblichen Auslegung der Kommentare *) auf den Anti-christ deutet. Er verweist deshalb statt eigner Glosseauf Kap. 13 der Apokalypse (5959—69). Auf dasselbeKapitel der Apok. verweist der Schluß von Kap. 11(7263 ff.), auf Kap. 20 der Apok. der Schluß von Kap. 12(7385ff.). Endlich steht ein allgemein gehaltener Ver-weis auf die Apok. am Schluß von Kap. 9 (6538 ff.).Ob die lateinische oder eine deutsche Apok. gemeintist, entscheidet nur der Schluß von Kap. 11, wo der Ver-weis an die Angabe des Kapitels die Bemerkung knüpft:dutschen stet is offenbar zu rime ivol gemachet. Das kann
1) Hist. scliol. 198,1454 C: 'Et ecce comu aliud parvum ortumest de medio eoruin\ Hie est Antichristus de tribu Dan ignöbilis.Palaestra CI. 9