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noch öfter zu bemerken sein, daß der Dichter darnachstrebt zu vermitteln und zu verbinden, nicht bloß auf-zuzählen und hintereinanderzustellen.
Der allegorischen folgt eine kurze historischeGlosse (1119—64). Sie enthält die Deutung der Bild-säule auf die vier Weltreiche und beruht auf der Hist.schol. (Patr. 198, 1449 A. B), wie der Dichter selbst be-zeugt (1162). Nach einer selbständigen Ermahnung andie weltlichen Fürsten wird einfach die Quelle übersetzt.Der Schluß, daß nämlich die Herrschaft von den Römernauf die Deutschen übergeht, fehlt der Historia. DerDichter hat das vielleicht den deutschen Makkabäernentnommen, wo 782—85 wenn auch in anderm Zusammen-hange erzählt wird, daß die Weltherrschaft von denRömern in deutsche Lande kommt.
Glosse zu Kap. 3 (1643—3520). Der Text er-zählt : Nabuch. ließ auf dem Felde Duram eine Säule er-richten, die all sein Volk anbeten mußte. Drei Jünglingeaber, Misach, Sidrach und Abdenago, mißachteten seinenBefehl. Man warf sie in den Ofen, dessen Feuer sieverschonte, aber ihrer Henker viele tötete. — DieGrundlage der Glosse sind wieder Eigennamen. 1672Duram = scltoncle, was ich nicht belegen kann, 3390Misach = ein lachen (Hieron., Patr. 23. 879 qui risus velde gaudio), 3434 Abdenago — steigen (ib. serviens taceo),3477 Sidrach = clarheit oder glanst schöner zierheit (ib. de-corus mens). Auf diesen Namen fußend erzählt die Glosse,wie der Teufel (Nabuch.) in die Welt (Duram) die Wol-lust (die Säule) bringt. Nur drei Arten von Menschen(die drei Jünglinge) überstehen die Versuchung (denFeuerofen). Eine genaue Analyse würde zeigen, wie dasVerhältnis der Glosse zum Text ganz das gleiche ist wiein Kap. 1 und sich ebenso entwickelt; auch gewisse Be-obachtungen über den Stil des Dichters lassen sich hierwiederholen. So die Parallelität in den Abschnitten 3389—3432 und 3433—3476; oder besonders deutlich die Glossen-