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Die Art und Weise, wie der Dichter an der Handdieser Namensübersetzungen den Text glossiert, bleibtsich überall, wo sie zur Anwendung kommt, gleich. DieGeschichte wird nicht konsequent so glossiert, daß Zugfür Zug allegorisch ausgedeutet wird oder doch im großenganzen der Lauf der G-eschichte sich mit der Übertragung indie Verhältnisse des Menschen deckt; der Dichter entlehntvielmehr im allgemeinen nur Motive und legt keinen Wertdarauf, daß die Allegorie, die sich aus der Verbindungdieser Motive ergibt, auch wirklich eine sinngemäße Par-allele zu der umgedeuteten Geschichte darstelle. Tutsie es doch, umso besser. — Die Glosse zu Kap. 1 gibtein klares Beispiel für dies Verfahren und soll deshalbetwas eingehender mit dem Text verglichen werden. DieBibel erzählt: 'Im dritten Jahr seiner Regierung wurdeJoachim von Nabuchodonosor überwältigt und in die Ge-fangenschaft geführt. Auch die heiligen Gefäße wurdenaus dem Tempel geraubt. Von den gefangenen Juden ließNabuch. den Daniel, Ananias, Azarias und Misahel inseinem Palast 3 Jahre lang in den babylonischen Wissen-schaften unterrichten und befahl, sie während dieser Zeitmit den Speisen seines Tisches zu nähren. Doch dieJuden blieben ihrem Speiseritus treu. Als sie nach Ver-lauf der Unterrichtszeit vor den König kamen, war ererstaunt ob ihrer Weisheit.' — Dazu sagt der Dichter:'Nabuch. ist der böse Feind, der gegen den Menschen imFelde liegt. Nach drei Arten von Versuchungen (vgl.die drei Jahre) gelingt es ihm, Joachim, den durch dieTaufe erhöhten Menschen, zu überwinden und in seineGewalt zu bringen. Dabei verschwindet auch das heiligeGefäß, Demut und Andacht, aus dem Herzen, dem TempelGottes.' Bis hierher läuft die Glosse parallel zum Text,aber nun biegt sie ab, und man sieht auch den Grunddes Abbiegens. Jetzt erscheinen Daniel 'das GerichtGottes', Ananias 'die Gnade', Azarias 'Hülfe oder Kraft',Misahel 'der Heilhafte', — sie können kraft ihrer Namennichts anderes sein als die Fürsprecher und Erretter des