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Daniel, eine Deutschordensdichtung
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1371 nicht such dinebarmunge Dan. 3, 34f. ne dissipes testa-

von uns in zornis spränge, mentum tuum, neque auferas mise-

sunder gedenke der e ricordiam tuam a nobis propter

die du hattez mit uns e Abraham . .

gar liebende in zupflichtl

zustrouwe uns, herre,nicht

durch willen Abraha-men . .

Zuweilen holt der Dichter mit größter Umständlich-keit einen Ausdruck nach, der sich im richtigen Zusammen-hange schwer unterbringen ließ, und das nicht nur inFällen, wo der Inhalt des Ausdrucks es wünschenswertmachen mochte (z.B. 4715f., vgl. 5,23; 7120, vgl. 11,28),sondern auch da, wo ihm nur an der Wiedergabe derVocabel lag:

C038 keine wer der wedir nam, Dan. 8, 7 et non poterat aries

durch daz so lac er undin. resistere ei: cumqiie eum misisset

ja wart da niemant vundin interram, conculcavit et nemo

so starc, der im hülfe schin quibat liberare arietem de manu

tete in dem volle sin. eins,da von en der reboc tratglich gestuppe an der stat.

Allein wegen des conculcavit klappen die beiden letztenVerse nach.

Dasselbe Festhalten am Wort ist es, wenn der Dichternicht selten einen Passus der Vorlage doppelt wieder-gibt, weil die erste Übersetzung sich zu sehr vom Wort-laut entfernte, z.B. 6376 ff.: la, herre, hüte weiden minesgebetis vlute vor dich in rechte)- gute irhor ende mich taugen= exaudi orationem servi tut et preces eins. Dagegenkommt es nur selten vor, daß die einfache wortgetreueÜbertragung als Brücke bei der Übersetzung garnichtoder nur halbverstandener Stellen dienen muß, wo dannder Dichter selbst erst an der Hand des Lateinischen zubegreifen ist, etwa 7769 f. unwar hastu nu gesait in dmhoubt (ähnlich 7803 ff.) = mentitus es in Caput tuum, oder5931 uf zit, zite, ein halbe noch = usque ad tempus et tem-pora et dimidium temporis, ähnlich 5866. Auch nur gele-gentlich passiert es dem Dichter, daß er sich durch zu