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regem, nicht auf Vulg. s/.atimque .. accedentes viri Ghdldaeiaccusaverunt Judaeos.
Nun ist wohl zu beachten, daß alle eben angeführtengrößeren Änderungen und noch einige weitere, für dieich keine Parallelen beibringen kann, in die Kapp. 2—4fallen. Während im übrigen die Abweichungen der Vor-lage des Dichters von unserer Vulgata, wie sie obenskizziert sind, nicht allzu schwer wiegen, haben nament-lich für die Kapp. 3 und 4 ganz sichtlich tiefer grei-fende Differenzen zwischen seiner Textfassung und un-serem Vulgatatext bestanden; auch von den Stellen desDaniel, die der Lesart der Itala und nicht der Vulgatafolgen, gehört ja der größere Teil dem Kap. 3 an. Daserweist zum mindesten die große Uneinheitlichkeit derbiblischen Quelle, wenn der Dichter nicht überhaupt fürdie Kapp. 3 und 4 nach einer anderen Vorlage gear-beitet hat. Noch eine andere Spur kann auf denselbenWeg weisen: am Schluß von Kap. 12 gibt der Dichterdie Anmerkung des Übersetzers Hieronymus hucusqueDanielem in hebraeo volumine legimus etc. getreulich wieder(7395ff.); dagegen sind die ganz ähnlichen Bemerkungenin Kap. 3 (nach den Versen 23 und 90) nicht übersetzt,offenbar doch, weil sie die Vorlage nicht enthielt.
Somit ist gezeigt, daß eine große Anzahl scheinbarselbständiger Zusätze, Auslassungen und Änderungendurch die Quelle oder die Quellen des Dichters veranlaßtist, und das mahnt nachdrücklich zur Vorsicht. Immer-hin bleibt Material genug, die eigene Arbeit des Dichtersbei der Übersetzung zu prüfen; und zumal wenn die Be-trachtung mehr beim Formalen verweilt, bleibt das Ma-terial auch zuverlässig.
Technik und Treue des Übersetzens.
Das Verhältnis des Dichters zur Vulgata ist nichtdurchweg das gleiche, sondern die Technik des Über-setzens wandelt sich. Man erkennt an ihren Wandlungenganz deutlich, daß nicht ein Dichter mit schon geübter