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Daniel, eine Deutschordensdichtung
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Die Art der Kommentarbenutzung wirddurch die angeführten Beispiele illustriert. Es handeltsich um abrundende, ergänzende Zusätze; zuweilen dientder Kommentar der Erklärung, zuweilen bestimmt ernur die Formulierung des Ausdrucks. Zutaten, die sach-lich Neues bringen, sind spärlich und lassen keine be-stimmte Tendenz erkennen. Stets umfassen die Zusätzenur wenige Worte oder Verse. Nur 5123 ff. wird dieÜbersetzung des Bibeltextes unterbrochen durch einenlängeren Exkurs über die kanonischen Hören, den derDichter der Hist. schol. entnimmt. Sie liefert ihm außer-dem den Bericht über die Verwandlung Nebukadnezars(3809 ff.) und den Stoff zu einer historischen Auslegung

1.15 Post dies autem decem ap-paruerunt vultus [filius Deiinterius pascebat eos] eorummeliores [decore] etcorpulentiores [pin-guedine] prae omnibus

pueris Hugo, ähnlich Nicol.

1.16 Porro Malasar tollebat [sibi,ne auis hoc perciperei] ciba-ria Hugo, ähnlich Nicol.

1, 17 Pueris autem his dedit Densscientiam et disciplinam inomni libro \quia omnes li-bros sciebant legere] etsapienlia Hugo.

1.18 Completis itaque diebus [etexactis tribus annis]Hist. schol., ähnlich Nicol. undHugo.

1.19 Cumaue eis locutus fuissetrex [tentando in diversisquaestionibits sapientiameorum] Nico!., ähnlich Hugo.

1,21 Fuit autem Daniel [in Chal-daea in honore] usquead onnum primum Cyri retjisHugo, ähnlich Nicol. und Hist.schol.