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Daniel, eine Deutschordensdichtung
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Cyrus 6558, lierwe han sie genuinen groz 3101, was er sam daz eregestalt luchtende (Quelle: quasi species aeris fulgentis) 6597. WeitereBeispiele harter Trennung 584f. 1512ff. 4466f. 7218ff. 7388. 7976 u. ü.

§ 12. Perioden.

1. Der Dichter liebt umfängliche Sätze, doch mehrin der ersten Hälfte des Werkes. Der Schluß wird syn-taktisch einfacher. Die Perioden sind im ganzen über-sichtlich, weil der Dichter innerhalb des Satzgefüges mitVorliebe parataktisch ordnet. Ein vorzügliches Hülfs-mittel für den Periodenbau geben die Part, praes. undpraet. her, auf deren Häufigkeit schon hingewiesen wurde.Nur vereinzelt wird die Anapher zum Zwecke der Glie-derung verwendet (197202, 165659, 21962202). Pe-rioden solcher Art, deren Aufschwellung durch Häufungkoordinierter Sätze oder Satzteile erreicht ist, zeigenden Einfluß des Predigtstils. So begegnen 2121 ff. 12Verba abhängig vom Relat., ebenso 1981 ff. 9 Verba, 24248 Verba, 1720 7 Verba, 5283 4 Verba. Sehr häufig sind3 parallele Sätze oder Satzglieder abhängig von dem-selben Wort; so stehen dreifache Relativsätze 6782.8197u. ö\, 3 Verba abhängig von siven 498, von wie 1656, vongebot 1300, von ich wil 541, von begunden 4048.

2. Seltener sind Perioden specifisch lateinischen Cha-rakters, die durch eine Fülle verschiedenartiger Neben-sätze gebildet sind; immerhin genug, um die lateinischeSchulung des Dichters erkennen zu lassen. Die Periodenbleiben übersichtlich, so lange er die einzelnen Neben-sätze kurz sich ablösen läßt, z. B. 203959 (dielängste Periode), 23282341, 2446-55, 74977508; meistverdunkelt er aber den Zusammenhang durch allerleiappositionelle Part, und andere Erweiterungen, z. B.2194-2203, 301426, 343443, 46914703, und sogelingt es ihm Sätze zu bauen, so lang und verschach-telt, daß sie nur an der Hand der Quelle zu deutensind, namentlich 586884, auch 663749 und 623552.Jedenfalls ist deutlich zu merken, wie es sich hier um ein

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